Schlagwort-Archive: Liebe

Geist über Materie? Eine kurze Checkliste

1. Das Potenzial der Menschen zu erkennen, daran festzuhalten; ohne dabei in egomanisch- größenwahnsinnigen Höhenflügen zu eskalieren. …… check.

2. Die universelle Liebe, das göttliche im Leben. Die Natur an sich. ……check.

3. Wissenschaft, Vernunft, Ratio.  1+1 = 3 …. check.

4. Alles. Ist eins. Außer der Null. …. check.

5. Balancieren, zwischen Extremen. Normaler Wahnsinn entlockt den Elefanten im Blut dann doch die letzten Erythrozyten. Schmetterlinge kotzen, Tränensäcke zerplatzen. Ekelhaft geil…. ………..check.

6. Hautfetzen, Abgründe. Gewalt und Lust. Abhängigkeiten, Verpflichtungen. Scheiße. Träume. Reales. ….. check.

7. Atmen. Einfach atmen. … check.

8. Und hoffen und glauben. … hmmmm.

9. Die universelle Wahrheit ist keinem von uns zugänglich. Zusammen im einzelnen, das kollektive Individuum? …

9 a) Ein kleines, großes Ganzes. … check.

10. Und ich so? Und du so? … vercheckt.

11. Voll aufgeschmissen. Aber. Die Richtung ist die richtige. … Doppelcheck.

Frankreich mal wieder mit dem Dicken

 

Jetzt, wo es draußen langsam mal echt sowas wie Winter gibt, macht es irgendwie Spaß nochmal an den Restsommer zu denken. Ich war ja so schrecklich traurig, dass wir tatsächlich das „Ende der Saison“ miterlebten. Punkt 01.09. um 00:00 kosteten die Tickets für eine Kayak- Fahrt auf der Drome mal eben 20 Euro weniger (für zwei Personen). OKEEE. Aber hey. Wenigstens hatten wir so das Mittelmeer fast für uns alleine. Im Gegensatz zum Atlantik ganz zu Beginn.

 

Da trafen wir auch auf die sogenannten Wanderdünen ….  und auf MASSEN von Menschen. Das liebe ich ja … wenn mensch nirgends, wirklich nirgends einen Parkplatz findet, außer auf so mega übersandigen Böden, wo der Dicke dann fast drin stecken geblieben wäre. Aber hey. So hab ich mal echte Wüste erlebt. Schon beeindruckend. Aber auch langweilig. Und heiß war es. (SOMMMER EY XD) Ein Mann hatte einen Kreislaufzusammenbruch. Das war kurz ein wenig zu aufregend für mich. Aber es ging ihm schnell wieder besser, nachdem der Freund von Harti mal die glorreiche Idee äußerte, dem Mann Wasser zu geben und irgendwie mit Kleidung und Menschen Schatten zu erzeugen.

Das war am Atlantik irgendwo… also nachdem wir von Köln einmal quer über Rue d’Atlantique durch ganz Frankreich getuckert sind. In knapp 11 Stunden. Nach 12-13 hatte ich auf jeden Fall meinen Wein und den ersten französischen Käse im Bauch. Harti ist durchgefahren und ich hab versucht nicht all zu anstrengend zu sein…. Wir sind zuerst auf so eine kleine Touri- Insel (für teuer Geld) bei La Rochelle. Der erste Badeversuch war auch eher…. naja. Harte, spitze, kantige Steine und Wasser, dreckig bis zum Knöchel. Der nächste Spot war besser, aber es war zu dunkel um noch ins Wasser…  bzw waren wir einfach nur fertig.

Eigentlich war der Plan, in die Pyränen zu fahren. Weshalb genau wir dann noch kurz an den Atlantik vorher sind, weiß ich nicht, aber SO ist Harti eben noch nie in den Süden gefahren. Immer mal wieder was Neues machen. Also war schon gut. Die Atlantikküste war aber echt nicht sooooo der Hit. Alles einfach teuer und voll. Mit meinen Minimal- Komfort- Vorstellungen hing das bestimmt nicht zusammen…. (am besten ganz alleine, direkt am Wasser mit Klo und natürlich alles für lau. Und bloß nicht so viele nervige Touristen, wie wir.)

Also sind wir eher von einem Ort zum nächsten „geflüchtet“ (eines morgens wurden wir auch von lieben, netten Polizisten geweckt), aber wir haben immer tolle Orte gefunden. Waren jeden Tag mindestens zweimal mit den Wellen kämpfen. Feuer zu machen, hab ich mir aber mal lieber verkniffen. (Waldbrandstufe 100 oder so…)

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Licht, Schatten und (k)ein Keks

Zwischen aufgehaltenen Türen verlieben sich zwei Kaninchen. Das eine blau grün gestreift, das andere lila.

Der Türsteher hält rosa und türkisfarbene Wolle in der Hand. Ich lass euch nicht rein, sagt er.

 

Daraufhin erscheinen gelbe Spatzen mit rot-schwarzen Mützen und Baseballschlägern in der Hand und machen ihm die Hölle heiß.

Die Kaninchen haben schon gar keine Lust mehr und ziehen von dannen.

Zurück bleiben ein aufgewühlter Frosch, der Türsteher, der sich bei seinem Strickmuster verzählt hat und drei Spatzen, die den Eingang übernommen haben.

Die Kekse warten immer noch auf besseres Wetter.

In einer Ecke am anderen Ende der Welt spielen Wachteln und Schildkröten Mensch, nein. Tier! Ärgere Dich!! Je mehr, desto besser.

Hartmut Neumann – Verbotene Zonen

Der Tag neigt sich dem Ende. Die letzten Strahlen scheinen durch die dicke Wolkendecke und überreden den Himmel noch ein wenig länger zu bleiben.

Wolf Hamm – Große Prozesse

Der Gärtner ist es wieder nicht.

Doch die Zwerge im Vorgarten sind sich längst einig. Sie, er und alles dazwischen!!!! Die sind Schuld am Untergang des Abendlandes. Obwohl die Schnecken schon seit 10.000 Jahren da vorne hocken.

Das soll mal eine verstehen…..

…über Liebe

„Ich halte nichts von Liebe als Gebot, als Suche.  Sie muss zu einem kommen, wie eine hungrige Katze an die Tür.  “ (Charles Bukowski)

wohin geht die reise? wer bist du, was willst du?  laut einem buddhistischen Psycho-internet-schnell-selbsttest steht die Liebe für mich an oberster Stelle, gleich danach das Geld und dann die Karriere. Erst dann kommt die Familie und ganz, ganz weit unten. Das Selbstwertgefühl. Puh… naja. bis auf die drei in der mitte,  passt es ganz gut….

derweil ist es regnerisch, ein wunderschön grauer Tag, fernab von den neuigkeiten, der abgründe und einweggassen der menschlichen zivilisation. Corona fickt uns alle. aber solange die wirtschaft aufrecht erhalten bleiben kann, solange können wir auch in ruhe sterben.

ah nee… die betten in den Krankenhäusern haben noch genug platz.

hach der zynismus. immerhin. mein lebenselexir. heute ist mir nicht nach realistischem optimismus. heute bin ich durch und durch melancholisch. schon zu shakespeares zeiten waren das die am verloren geglaubtesten seelen. die mit einer schwarzen galle. oder so ähnlich.

immerhin hab ich die liebe. und meine träume und gedanken. bis das der tod uns scheidet.

und dann?

Der Zahn der Zeit…

Das schöne am Verfall. Die hinreißende Poesie der Vergänglichkeit menschlicher Zivilisation.

Entwicklungen und Stillstand.
Neueroberung, Rückgewinnung, Renaturalisierung.

Abenteuer Gemeinschaft, utopische Träumereien.

Zukunftsängste, Machtverschiebungen, Strukturwandel. Gesellschaftlicher Aufstieg, Zivilisatorischer Abstieg.

Die Geisteswissenschaften und die freie Liebe am Ende. Naturwissenschaften bis ins kleinste zerlegt.

Die Umöglichkeit das große Ganze zu sehen, die Zusammenhänge, Verbindungen und das Gleichgewicht im Ungleichgewicht.

Die Möglichkeit Ruhe im Strubel zu finden, sich innen anders zu sehen und das Außen neu zu erfinden.

Alte Räume, neue Ideen, statt aufgeben und passiv, aggressiv den Nachbarn zu übersehen.

Ignoranz ist die schlimmste Unhandlung gegenüber dem Leben. Selbst Hass schafft mehr Vernetzung.

Gefühlschaos, unreflektierter Dogmen.

Nicht in der alten Welt stecken bleiben.

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Das Geheimnis der Glücklichen

Wie kann ich nur? Mir anmaßen, glücklich zu sein? Wie kannst du nur, deine Pflichten vernachlässigen? Wie können wir nur, nicht an die Zukunft denken? Wie kann ich nur, so weiter machen?

Wenn ich mich so umsehe, erscheint mir die Welt gar nicht so schlecht. Es ist ruhig, die Menschen gehen einkaufen, ein paar mehr Obdachlose liegen vor den Konsumtempeln, aber da will ich mich heute nicht drum scheren. Sie sind ja nicht wegen mir dort. Ich kann ja nichts dafür, Teil eines ungerechten Dreckssystems zu sein, in denen Geld in Massen vorhanden ist, aber für die Lebensnotwendigkeiten der meisten, immer keines da.

Aber darum will ich mich heute nicht kümmern. Ich bleibe im gehetzten Gewusel einfach mal stehen und schaue in den Himmel,. Ich sehe die Bäume, höre die Blätter, ertaste die Äste und rieche die Zweige, hindurch scheint die Sonne. Welche eine Wonne. Und welch beschissener Reim, ich glaub ich pack ein. Bin keine der Unternehmenden, und ewig strahlenden, ich stehe einfach im Weg. Ausnahmsweise mal den anderen gerade und nicht immer nur mir.

Heute mache ich einfach, was mir gefällt, denn all zu viel haben wir nicht mehr von dieser Welt, deswegen scheiß ich auch drauf meine Pflichten zu erfüllen, die einzige Pflicht die wir haben, ist uns glücklich zu machen. Vielleicht auch hin und wieder etwas geben, ohne zu nehmen. Aber gute Momente Tanken und festhalten, inmitten des alltäglichen Wahnsinns, das sollte es als Schulfach geben. Das brauchen wir zum Leben. Ich scheiß drauf, was die anderen um mich jetzt denken. Die Verrückten sollten mal anfangen, das Geschehen zu lenken.

Lebenskunst! So heißt eine Vorlesung an der philosophischen Faklutät dieses Semester. Ja, das Leben ist vielen entglitten, so scheint es. Aber auch das System ist überfordert. Zumindest seine Rädchen. An allen Ecken und Enden modert und stinkt es, aus allen strukturellen Löchern und Ritzen. Aber ich bleib einfach stehen im Gewusel und trinke mir billigsten Fusel.

Ich höre auch nicht auf mit den schlechten Reimen, ich liebe es  die Wörter so billig aneinander zu leimen. Die sind auch immer noch befallen mit den Keimen. Bis sie immun werden. Ich bin es ja auch, zunehmend. Immun gegen eure ich-müsste-sollte-hätte-könnte Krankheiten. Ich mache es einfach. Ohne zu zögern, ohne zu fragen. Bleibe ich stehen. Und lass es geschehen.  Das Geheimnis der Glücklichen weiterlesen

Siri: Sozialismus!

Wie schön das wäre, wenn wir einfach diesen Befehl in diese kleinen Maschinen sprechen könnten und schwupps. Fertig aus. Es gäbe viel viel mehr Geld,  über das wir verfügen könnten, weil die Transaktionssteuer endlich eingeführt wurde, weil dreiviertel der Gewinne der 30 reichsten Unternehmen weltweit einfach gerecht verteilt würden, so dass jeder Mensch ein Mindestmaß an Nahrung, Kleidung, Wohnraum etc. hätte.

Wie schön das wäre, wenn diese Maschinen das einfach mal machen würden, es würde niemanden der Reichen wirklich auffallen, dass denen ein paar Millionen fehlen. Wie schön das wäre, wenn Kriege sich nicht mehr lohnen würden, wenn die Natur zu schützen im Gegenteil sich extrem lohnen würde. Wie schön das wäre, wenn „sich lohnen“ umgedeutet wird in: gut für uns alle.

Hach wie schön und einfach das wäre, wenn die Maschinen die Gehirne der reichsten 30 Menschen umprogrammieren, dass die auf einmal auf die Idee kommen, ihr gesamtes Geld in humanitäre Hilfe/ Bildungssysteme oder Kunst zu stecken. Und wie schön das wäre, wenn die Menschen Anreize bekämen offen, ehrlich und gut zueinander zu sein.

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Gedicht über’s Verliebt-sein

Was ist das schon wieder, es ist wie verhext.

Als hätte ein Wesen, in mein Gehirn sich gehakt.

Nun spukt es da rum, die Hormone spieln verrückt.

Ich fang an zu träumen, der Realität weit entrückt.

So schnell wie es kam, ist’s meist auch vorbei.

Dieser unbeschreibliche Zauber voll Gefühlsduselei.

Ich hatte ganz kurz das Gefühl, total richtig zu sein.

Gefolgt von der Angst, bald wieder falsch zu sein. 

Doch egal. Ich werde hineingucken und nicht zurück schrecken.

Auch vor deinem Abgrund, den du willst verstecken…

Nun war ich am Abgrund. Voller Schmerz ist dein Herz.

Die Vergangenheit neblig, deine Zukunft verkehrt.

Dein Hier das heißt High sein, Nihilismus und Rotwein.

Keine tanzenden Kinder, loses festklammern am Dasein.

Eisblaue Augen, in denen ich mich verlier‘.

Dein Geruch flüstert Heimat, deine Lippen, bleib bei mir.

Ich würd dir gern helfen, das Licht wieder zu sehen.

Meine Erfahrung aber sagt mir, wir können allein kaum gehen.

Wenn wir uns tragen, fallen wir zusammen.

Es ist echt besser wir heilen, jeder für sich.

Gemeinsam.

Universale Unwahrheiten

Auf der Suche nach Wahrheit gerät der Mensch immer wieder in die Fänge des Simplicissimus. Es muss doch alles einfach und nur das eine völlig wahr sein. Universell und absolut endgültig sowieso. Doch nix da. Im Netz der Gedanken und Ideen, der vermeintlichen Einfachheit der Dinge, werden wir krepieren.

Wir krepieren an unseren eigens kreierten Dämonen, Viren und Despoten. Wieso schließt er sich selbst ein? Warum befreit er sich nicht.

Determinierter Determinismus. Effizient, evident immament leistungsorientiert.

Nichts muss mehr Sinn machen. Lasst ihn die Inhalte überwinden. Kleider verschwinden und Irreale Realitäten, virtueller Welten und Luftabwehrraketen. Freudige Tänze, Glitzer kotzende Einhörner auf Seidenem Papierflieger.

Immer wieder, und wieder und wieder. Ihr langweilt mich. Die Menschen nerven mich, die Politik macht mich fertig. Ich fange an zu schreien vor Wut, alles kocht und lodert. Ein falscher Blick und ich expoldiere.Bald stellt sich die Frage. Einsame Insel, Untergrund oder doch zum Terroristen ausbilden lassen?

Aber vorher BITTE!!!! Einmal noch die Rationale Realität schreien hören. So ist es eben und ich geh kaputt. Wer kommt mit?Wohl eher nicht so viele. Ihr Feiglinge!!! Universale Unwahrheiten weiterlesen

Die Flut der Zeiten und Bilder

Gehetzt, verpetzt, benetzt, zersetzt.

Schon wieder so viel kassiert und doch nichts passiert.

In mir, bewegen sich ständig tausende von Stimmen.

Doch außen, da scheint es, wollen sie sich einfach nicht besinnen.

Berlin, Leipzig, Hamburg und Berlin.

Rostock, Köln, Overath, Schwerin.

Ich hab viel zu viel mal wieder im Sinn.

Verletze die Leute, die mich nicht verstehen.

Verdränge die Kälte, in meinem System.

Wie schön wär es doch, ein zu Hause zu haben.

Und zwar eines in mir und nicht im Kriegsgraben.

Naja…. so ist es. Karneval steht vor der Tür.

Verkriech mich dann lieber mal wieder im hier.

Ei ei ei . Au au au …. so viel Dummheit tut weh.  Die Flut der Zeiten und Bilder weiterlesen