Bosnien

23 hours driving from Berlin… six people, two cars…Kunterbunterhandlungsspielraum (KbH) asked me to join them on a trip to help a NGO called „collective aid“ between the years… its an organistation that helpes people without papers, … lets say… Refugees.

We stay in Sarajevo, Otes in a nice private rented house, just a few minutes away from the Volunteer House from „collective aid“.

Today we had our first kitchen shift in the camp, 20 minutes by car, next to Sarajevo City… its based on an old military area. They founded it two month ago. Round about 600 people are living there at the moment. The International Organisation of Migration (IOM) is involved and helped to found the camp.

We will help the next days in different shifts and try to find out more about the situation in other camps. Since the so called „Balkan Route“ was closed more and more people landed up here in Bosnia, still trying to make their way to Germany or other „good situated“ countries in Europe…

Das Akzeptieren von Scheiße

Als Prinzessin bin ich gewöhnt, alles zu bekommen, was ich will. In der Erwachsenenwelt ist dem leider nicht so. Die weisen Menschen sagen, man müsse alles akzeptieren. Aber das Kind in mir schreit und die Prinzessin weint.

Wozu sich stressen, warum sich verantwortlich fühlen? Was kann ein einzelner Mensch schon ändern. Sich zum Gut-sein zwingen?? Irgendetwas in mir hat sich dafür entschieden, gut zu sein und daran zu glauben. Idealismus ist ein vergängliches Gut. Besonders, weil er Geld verbrennt und nicht mehr lassen wird.

Aber scheiße, ich trotze der scheiße und versuche zu akzeptieren, was ich nicht akzeptieren kann. Ungerechtigkeit. Wir leben im Überfluss, während mehr und mehr Menschen frieren und kaum was zu Fressen haben. Weiter kommen nicht die fleißigen, sondern meistens die Einflussreichen Reichen

.

Aber sich immer wieder darüber aufzuregen, kostet einfach zu viel wertvolle Energie. Zumal ich selbst einen nicht unerheblichen Teil zur Gesamtscheiße beitrage. Ich fresse Tiere, kaufe Klamotten aus Pakistan, fahre einen Diesel und bin furchtbar egozentrisch. Bevor die Welt besser wird, muss der Mensch besser werden.

Scheiße und sich selbst vor allem, also erstmal akzeptieren… mich beruhigt immer der Gedanke, dass es vor 100 Jahren weltweit mehr Armut und Leid gab. Früher war nämlich nicht alles besser, vielleicht in weiten Teilen Ostdeutschlands, aber die Straßen sehen doch wie geleckt aus. Gut, viele kommen trotz harter Arbeit auf keinen grünen Zweig,  und daran ist die Linke Politik gar nicht mal nicht mit dran Schuld.

Also es gäbe jede Menge Gründe für Menschen auf die Barrikaden zu gehen. Vielleicht haben die weisen Menschen auch gar nicht mal so sehr recht, wenn sie sagen, man müsse „akzeptieren.“ Die Französische Revolution wäre nicht passiert, wenn die Leute ihr Elend akzeptiert hätten. …

Prost. Und ein beschissenes neues Jahr, mit viel Liebe, Zeit und Hoffnung.

Ouside storm inside worm

Time, my old friend. I never will get you. You never get me. I am too busy. Me and my little me. Last year, next year, ten years passed by. Do I grow up? Will I ever stop asking why?

It could be so easy. Living in peace. Having a future, and not a disease. Loving eacht other, showing respect, what ever they told me, its just an effect.

Sadness and madness, crazy wild dreams. What is a poor man, what can you win? I feel the end’s coming, but it’s nothing to fear. Just a new circle, a beginn with one tear.

Remember, surrender let go and believe. You are not nothing, just a bit less then thieves. No sense is more than more senses. Low fences are better than no fence at all.

Feeling over reason. Pills are taking over. Machines are better humans than an animal with pullover. More sense in your your fence makes no sense at all.

Zwischen den Jahren

Ruhiges Hinterland, schöne Landschaften. Bei nasser Kälte.

Schon wieder Weihnachten, schon wieder älter.

Entwicklungen, Entzückungen, alte Freunde und Bier.

Ich kann mich nicht beschweren. Mir geht es ok.

Besser geht immer, aber viel schlechter auch.

Ich bete und hoffe, dass das Ende sich noch zieht.

Hab mich derweil mal wieder verliebt.

Mein bürgerliches Korsett noch nicht abgelegt.

Die Freiheit zu riechen, reicht als Illusion.

Träume vergießen, versanden und finden mich schon.

Innere Leere, geistiger Umnachtung.

Schatten und Licht, respektlose Achtung.

Na bitte. es passt schon.

Gefangen im Rhythmus

Alles fühlt sich wieder, so unwirklich, grotesk und absurd an.

Zwiegespalten zwischen den Rollen, Zeiten und Aufgaben.

Viel zu spät, mitunter vorbei. Viel zu viel Krempel und Allerlei.

Verzettelt, beklebt, geschrieben, zerlegt.

Keine Lust mehr auf die Diebe.

Keine Warnung vor dem Fall.

Nur für Spinner ist die Liebe.

Und doch wohl- mit schnellem Knall.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Doch halt! Etwas, das regt sich.

So einfach ist es eben doch nicht.

Mein Ende. Ich weiß schon.

Und tu es trotzdem nicht. EGAL.

Information ist wie Licht.