Schlagwort-Archive: zeit

Die Flut der Zeiten und Bilder

Gehetzt, verpetzt, benetzt, zersetzt.

Schon wieder so viel kassiert und doch nichts passiert.

In mir, bewegen sich ständig tausende von Stimmen.

Doch außen, da scheint es, wollen sie sich einfach nicht besinnen.

Berlin, Leipzig, Hamburg und Berlin.

Rostock, Köln, Overath, Schwerin.

Ich hab viel zu viel mal wieder im Sinn.

Verletze die Leute, die mich nicht verstehen.

Verdränge die Kälte, in meinem System.

Wie schön wär es doch, ein zu Hause zu haben.

Und zwar eines in mir und nicht im Kriegsgraben.

Naja…. so ist es. Karneval steht vor der Tür.

Verkriech mich dann lieber mal wieder im hier.

Ei ei ei . Au au au …. so viel Dummheit tut weh.  Die Flut der Zeiten und Bilder weiterlesen

Das Akzeptieren von Scheiße

Als Prinzessin bin ich gewöhnt, alles zu bekommen, was ich will. In der Erwachsenenwelt ist dem leider nicht so. Die weisen Menschen sagen, man müsse alles akzeptieren. Aber das Kind in mir schreit und die Prinzessin weint.

Wozu sich stressen, warum sich verantwortlich fühlen? Was kann ein einzelner Mensch schon ändern. Sich zum Gut-sein zwingen?? Irgendetwas in mir hat sich dafür entschieden, gut zu sein und daran zu glauben. Idealismus ist ein vergängliches Gut. Besonders, weil er Geld verbrennt und nicht mehr lassen wird.

Aber scheiße, ich trotze der scheiße und versuche zu akzeptieren, was ich nicht akzeptieren kann. Ungerechtigkeit. Wir leben im Überfluss, während mehr und mehr Menschen frieren und kaum was zu Fressen haben. Weiter kommen nicht die fleißigen, sondern meistens die Einflussreichen Reichen

.

Aber sich immer wieder darüber aufzuregen, kostet einfach zu viel wertvolle Energie. Zumal ich selbst einen nicht unerheblichen Teil zur Gesamtscheiße beitrage. Ich fresse Tiere, kaufe Klamotten aus Pakistan, fahre einen Diesel und bin furchtbar egozentrisch. Bevor die Welt besser wird, muss der Mensch besser werden.

Scheiße und sich selbst vor allem, also erstmal akzeptieren… mich beruhigt immer der Gedanke, dass es vor 100 Jahren weltweit mehr Armut und Leid gab. Früher war nämlich nicht alles besser, vielleicht in weiten Teilen Ostdeutschlands, aber die Straßen sehen doch wie geleckt aus. Gut, viele kommen trotz harter Arbeit auf keinen grünen Zweig,  und daran ist die Linke Politik gar nicht mal nicht mit dran Schuld.

Also es gäbe jede Menge Gründe für Menschen auf die Barrikaden zu gehen. Vielleicht haben die weisen Menschen auch gar nicht mal so sehr recht, wenn sie sagen, man müsse „akzeptieren.“ Die Französische Revolution wäre nicht passiert, wenn die Leute ihr Elend akzeptiert hätten. …

Prost. Und ein beschissenes neues Jahr, mit viel Liebe, Zeit und Hoffnung.

Gefangen im Rhythmus

Alles fühlt sich wieder, so unwirklich, grotesk und absurd an.

Zwiegespalten zwischen den Rollen, Zeiten und Aufgaben.

Viel zu spät, mitunter vorbei. Viel zu viel Krempel und Allerlei.

Verzettelt, beklebt, geschrieben, zerlegt.

Keine Lust mehr auf die Diebe.

Keine Warnung vor dem Fall.

Nur für Spinner ist die Liebe.

Und doch wohl- mit schnellem Knall.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Doch halt! Etwas, das regt sich.

So einfach ist es eben doch nicht.

Mein Ende. Ich weiß schon.

Und tu es trotzdem nicht. EGAL.

Information ist wie Licht.

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…