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Flucht nach vorn

Die Zeit verfliegt, doch ich brauche viel mehr davon.

Fliegen und Bienen kommen vielleicht gerade so davon.

Robotermenschen und Nachtarbeiter

verletzendes Tempo und Gastarbeiter.

Nur noch diesen einen Tag überstehen –

und dann den nächsten. Viel weiter kann

doch niemand in die Zukunft mehr sehen.

Berlin gestreift, Köln noch immer nicht verlassen.

So sitz ich im Regen, die Kindheitsbilder verblassen.

Was ist real. Ich bau mir doch die Welt.

So wie sie mir eben gar nicht gefällt.

Wie können wir loslassen von etwas, das uns besitzt?

Wie kann ich vergeben, jemandem der mich verletzt?

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Postmoderne Melancholie

Losgelöst und abgelassen, 

im Frühjahr auf den Dachterrassen.

Wiederkäuend, entzwei geflickt,

der letzte Buddha ausgetickt. 

So stehen wir da , unwissend senil

hochmütig abgetrennt vom richtigen Spiel.

Mit Haaren auf den Zähnen und Feuer in der Brust. 

Zersplitterte Liebe, aber selten Verlust.

Erhängte Marionetten im Kinderzimmer.

Viel lieber einen zu wenig, als niemals mehr da. 

Alles im Eimer –  ohne den Klempner

und wieder ein überteuerter Elektroniker.

 

 

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Das schwierigste ist die Entscheidung zu handeln.

Der Rest nur Hartnäckigkeit.

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(Amelia Earhart 1897-1939, US-Amerikanische Flugpionierin)

Ich kann es gar nicht richtig glauben. Ich werde immer öfter als die Person gesehen, die ich als kleines Kind sein wollte. Eine verrückte, tolle, beliebte und erfolgreiche Künstlerin. Wobei das erfolgreich bei mir nicht am Geld zu messen ist. Erfolge sind, wenn ich etwas schaffe, was ich mir vorgenommen hab. Und das schaff ich mit dem ein oder anderem Umweg. Ich brauche immer wahnsinnig lange. Und gleichzeitig bin ich viel zu schnell.

Was hab ich denn getan??? Ach genau. Ich hab eingesehen, dass ich krank bin und hab mir helfen lassen. Und nun fühl ich mich, als hätte ich alles in der Hand. All die Kraft, die Energie, die Wut, die Gedanken, meine Lebensgeschichte und die Zukunft. Ich fühle mich, als hätte ich all das genau jetzt hier. Und es geht mir gut damit. Das ist echt was neues.

Ich lass mich weniger von Arschlöchern beeinflussen, die nur „money, money, money“ und fame fame fame wollen, die nur sich sehen und niemals die anderen. Wichser. Allesamt. Seitdem ich Vi hab is alles gut. Er ist der Beste Anker und Freund, mit dem ich auch richtig guten Sex haben kann. Sowas ist das tollste auf Erden.

Und auch sonst läuft alles so wie gewohnt: chaotisch. Aber ich lerne mehr und mehr mich, cool zu finden dabei. Jeder hat seine Art und die wird ihm mit Erziehung genommen. Dann ist es die Kunst im Leben, sich von äußeren Zwängen und Reizen nicht ablenken zu lassen und sich zu fokussieren. Auf das wesentlich. MICH: und dich. und die anderen und unsere vorfahren und die nachkommen. Das gute und das SChöne, das wilde und das verdorbene. Das verruchte, der fetisch. bis ihin zur völligen ÄUndgalekeit uder dinaga….-xn öDIE gÖTTER schlafen und lachen sich schköf#f man disst und froijäfwsdo  dfj fijdkfn weid sdk difs- ,CM FGA RLGD ENL L Jf S jdofj s            IMG_3803 IMG_3804

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punkt.

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mieeep miiiiep mieieiep

„Es ergibt keinen Sinn“ meine Damen und Herren Geschworenen.

„ES ERGIBT KEINEN SINN!!!“

 

Kleine unbedeutende Würmchen…

Kleine unbedeutende Würmchen, die sich aufspielen wie eingebildete Fürsten. Nichts! geleistet, nichts GETAN außer Geld ausgeben und Auto gefahr’n. IMG_3332Ekelhaftes asoziales umgeben vom Dunst des schönen Scheins. Seriös gekleidet, rhetorisch perfekt, machen sie jeden Fakt zum gespött. IMG_3329 IMG_3331

Die neuen Götter, das sind wir selbst. Nur unendlich beschissen unser wandeln mit der Welt.

Hätten wir Gott mal besser noch nicht getötet. Nun ist es der Teufel, der in uns allen wütet.

Wie kommen wir das raus? Inquisition? Konsequenterweise durch Buddhas Sohn. IMG_3333

Sind wir noch zu retten?

Wir würden bald die Welt bewegen

und uns den Gesetzen entheben.

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Wir würden bald die Welt verändern

Und über rosarote Wolken schlendern.

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Wir würden bald die Welt auch retten

Und alle befreien von ihren Ketten

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Wir würden bald die Welt bewegen

Und nur noch eigene Gärten pflegen

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Doch zu krank die menschliche Psyche.

Zu schwach der innere Kampfesgeist.

Zu ängstlich im HIER und JETZT zu versagen.

Zu eingebildet, um andere Wahrheiten zu ertragen.

 

Der Zeit beim Sterben zuschauen.

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Das Vermächtnis der Pflanzen.

Manchmal wär ich gern eine Katze.

Elefanten gehören nicht in den Zoo.

Zeit und Raum sind sehr begrenzt.

Die Schranken sind in unserem Kopf.

Die Freiheit ist keine Illusion.

Nur eine schwierige Aufgabe.

Sie beginnt bei dir im Kopf.

Alles entsteht im Kopf.

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Doch der ist all zu begrenzt.

Viel zu begrenzt, um irgendwas zu wissen.

Doch es wär mal an der Zeit.

Das verborgene Wissen in uns wieder zu entdecken.

Harmonie, Balance, Gleichgewicht.

Liebe, Zufriedenheit, Glück.

Der Dämon westliche Zivilisation.

Die Krankheit Kapitalismus.

Verklärte Träume von vergangenen Utopien.

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