Schlagwort-Archive: Verzweiflung

Verirrungen der Menschlichkeit in ihrer schönsten Natur

… oder das würd man ja noch sagen dürfen.

Frei nach dem… ich bin ja nicht scheiße, aber denken und sprechen darf ich doch so. Naja…. Schon, aber dann biste eben auch scheiße.

Ok. Dann bin ich gerne scheiße und zwar so dermaßen scheiße, dass ihr alle rot und grün werdet vor Wut. Ich liebe es, Menschen zu hassen.

Wenn wir da sind. Und da sind verdammt viele, bekommen wir als Gesellschaft ein riesen Problem. Nein Falsch. WIR HABEN ES BEREITS.

Und ich rede nicht von vermeintlichen Neuen Rechten, ich rede nicht von allzu empfindlichen, hochsensiblen, intelligenten, aber sozial dummen Menschen. Ich rede von uns allen. Von menschlichen Wesen, die sich alle mal entspannen müssen eine Runde lang.

Ich sehe das Ende unserer Demokratie. Das Ende unserer Freiheit, unseres Friedens und unseres Humanismus. Denn… 

Wenn wir anfangen uns gegenseitig sofort verbal und in echt auf die Fresse zu hauen, weil Menschen Gedanken äußern, die es erstmal zu diskutieren gilt, dann haben wir lange Zeit in einer Demokratie gelebt. Wenn Menschen rassistisch denken, dann hat das oft einen Grund. Ich selbst denke zuweilen rassistisch und bekomme Hakenkreuze in die Augen, wenn ich so reiche, fette, männliche, weiße Bonzen unsere Freiheitsrechte beschneiden sehe, wenn ich zusehen muss wie sie unsere Wälder zerstören und die Natur weiter ausbeuten, um allein sich selbst zu bereichern.

   Verirrungen der Menschlichkeit in ihrer schönsten Natur weiterlesen

Der Lauch der Dinge

Wahnsinn und Vorfreude.
Verletzte Erde, zerlegte Bäume.
Feuer im Wald bei Brandstufe vier.
Brandschutz im Garten- nie wieder im Hier.

Dein Hier das heißt high sein.
Realitätscheck mit Rotwein.
Wild tanzen  die Zwerge,
Über Hexen die Berge.

Ausbeutung, Zerstreuung,
Wiedergutmachung und Hitler?
Wer sind die Nazis, wer die Ermittler?
Alle Deutschen sind schuldig. Alle Juden die Opfer.
Was machen die Kurden?
Gibt es Frauen in Kambodscha?

Mich nerven die Leute mit ihren Halbwahrheiten und dabei seh ich mich selber wahre Lügen verbreiten.

Woran sollst du glauben? Wieso denn nicht anders?
Gelähmte Hoffnung, Kapitalismuskritik kann was.

Flucht nach vorn

Die Zeit verfliegt, doch ich brauche viel mehr davon.

Fliegen und Bienen kommen vielleicht gerade so davon.

Robotermenschen und Nachtarbeiter

verletzendes Tempo und Gastarbeiter.

Nur noch diesen einen Tag überstehen –

und dann den nächsten. Viel weiter kann

doch niemand in die Zukunft mehr sehen.

Berlin gestreift, Köln noch immer nicht verlassen.

So sitz ich im Regen, die Kindheitsbilder verblassen.

Was ist real. Ich bau mir doch die Welt.

So wie sie mir eben gar nicht gefällt.

Wie können wir loslassen von etwas, das uns besitzt?

Wie kann ich vergeben, jemandem der mich verletzt?

Flucht nach vorn weiterlesen