Schlagwort-Archive: Neo- Dada

Zeitlose Entsagung verbindlicher Unmöglichkeiten

Unmögliche Verbindlichkeiten,

Stille Unendlichkeit.

Ein Wesen, das schreit.

Mitwissendes Ungeheuer?!…

Gelebte, (verträumte) ABENTEUER,

nachthelles Leuchtfeuer.

 

Beseeltes Versteckspiel schaukelnder Freude.

Betrogene Mikroben, verlorene Träume.

Ein geklauter, zersauster Klabauter.

 

Herrlich liebende Last, ein niederträchtiger Gast.

Beflügelnde Leere, unsterbliche Seele.

 

 

 

 

 

Licht, Schatten und (k)ein Keks

Zwischen aufgehaltenen Türen verlieben sich zwei Kaninchen. Das eine blau grün gestreift, das andere lila.

Der Türsteher hält rosa und türkisfarbene Wolle in der Hand. Ich lass euch nicht rein, sagt er.

 

Daraufhin erscheinen gelbe Spatzen mit rot-schwarzen Mützen und Baseballschlägern in der Hand und machen ihm die Hölle heiß.

Die Kaninchen haben schon gar keine Lust mehr und ziehen von dannen.

Zurück bleiben ein aufgewühlter Frosch, der Türsteher, der sich bei seinem Strickmuster verzählt hat und drei Spatzen, die den Eingang übernommen haben.

Die Kekse warten immer noch auf besseres Wetter.

In einer Ecke am anderen Ende der Welt spielen Wachteln und Schildkröten Mensch, nein. Tier! Ärgere Dich!! Je mehr, desto besser.

Hartmut Neumann – Verbotene Zonen

Der Tag neigt sich dem Ende. Die letzten Strahlen scheinen durch die dicke Wolkendecke und überreden den Himmel noch ein wenig länger zu bleiben.

Wolf Hamm – Große Prozesse

Der Gärtner ist es wieder nicht.

Doch die Zwerge im Vorgarten sind sich längst einig. Sie, er und alles dazwischen!!!! Die sind Schuld am Untergang des Abendlandes. Obwohl die Schnecken schon seit 10.000 Jahren da vorne hocken.

Das soll mal eine verstehen…..

Gefühle die sich verbinden

Gefühle, die sich verbinden. Elemente zerkocht.

Gegorene Lügen und die doch nicht gemocht.

Reingelegte Widersacher, voll schmerzender Tränen,

die sich wie Hühnergötter nach neuen Unglücken sehnen.

Die Fenster verrostet. Der Spülkasten leer.

Viel zu wenig gekostet und doch zahl ich mehr.

Vertrauen, dass sich versteckt. Wasser folgt dem Strom.

Eingelegte Triebe, du weißt es eh schon.

Verarschte Mitläufer, genmanipulierter Schnee.

Mein Glück lebe ewig, es tut so schön weh.

Ein Gedicht jenseits der Semiotik

verblassende Treppen

Küchen, die sich selbst steinigen

für lebenslange Fragzeichen

Geigen Spargel Spaghetti Haufen

Wolkenbrei, speckverschmierte Freiheit

Gitarrenmassaker grüner Hinterwäldler

verklebetes Obstpflaster

kinderleichtes Schubkarrentheater

Wilde Felder und Feuerwasser, die schwimmen.

Klarinettenbleistifte, voll regennasser Trockentücher.

Kekse, die fliegen

Bienenschmetterlinge in Pilzfaserkliniken.

Gespielte Leichtigkeit

farbenfrohe Dosenbiere.

Die große Verschiebung

Ich habe Angst vor allem.

Doch Schocken kann mich gar nichts.

Mein Egoismus. Ist das noch gesunder Narzismus?

Gehör ich zur Elite, weil ich ein Abitur habe? Weil meine Familie aus Akademikern besteht? Bin ich irgendwem oder was, etwas schuldig?

Vielleicht gehöre ich dazu, auch wenn ich das alles ablehne.

Vielleicht bin ich deswegen so oft gegen mich.

 

 

Die große Verschiebung, die Verrückung der Zeit, Enttäuschungen und neue Illusionen. Machtverhältnisse, Ideale, Werte und Ängste.

Das universale Chaos, die Neuordnung der Welt.

Woran sich halten?

 

 

Oder einfach aufhören und schweben, fliegen und leben im Luftleeren Raum. Die Atmung!! Die bleibt.

„Wir bemerken, dass das Fallen zum Schweben wird, wenn wir aufhören uns an Dingen festzukrallen.“

 

 

Das Spiel gegen sich selbst, kann keiner gewinnen.

Nehmen wir uns lieber an die Hand und lieben uns, anstatt zu hassen. Nein?

Wir können eh nichts richtig machen.

Und was wir sind, hat auch noch keiner verstanden, nur weiß ich, dass all das HIER: und jetzt.

Ein totales Wunder ist.

 

Die Belanglosigkeit eines starken Gefühls

Zersetzte Kuchenreste voll krummen Regenbogen, getragen durch die unmissverständliche Umarmung dreier Katzen.

Verlorene Gitterstäbe, vernebelte Zahlenreihen. Im trockenen bei Nacht lässt sich die Wärme doch ertragen. Mit dreifaltigem Kitt.

Obligatorische halb Wahrheiten, verhasste Geliebte und Ex- Lover, die sich deiner Träume bemächtigen. Fesselndes Unheil, verblendete Unschuld. Unfreie Freiheit.

Illusionen werden zu Visionen, ersetzen Realitäten, gemischt mit Entitäten, Paritäten und kommunalem Wahnsinn. Lokal globale Trennmittel, Waschpulver und Seifenblasenbeschwerer.

Bekloppte, Irre, Psychonauten und Chaoten. Fehlende Kindheit, Verantwortungsloses Theater, Fernsehen und andere mediale Foltereinheiten.

Taubennester vermögen keiner Seele zum Schutz die Tasse ausleeren. Verpasste Feldkritzelei, warmes Bierdosenei und verschimmelter Nachmittagsbrei.

Das Gute zu verbrauchen, die Grenzen zu verschieben. Verrückte Zeit, verwandelte Einheit und immer wieder dieses unendlich dumme, hochfrequente Rauschen. Rosa!!!

Oder war es grün? Weiß? Rot?

Die Welt in schwarz -weiß wahrzunehmen und zu verstehen,  ist durchaus bequemer, als in 17 Millionen Farben. Zu viele Farben überfordern meinen  verkopften Geist. Wir können da ein Lied von singen.

Die Planlosigkeit einer Irritation

Inhalte überwinden! Ja ja ja.. nee nee nee…

Es wurde alles gedacht, gesagt, geschrieben.

Alles was ich hervorbringe, war irgendwie anders schon mal da.

Alles nur geklaut. Nichts ist wirklich gut.

 

Transformieren, generieren, dezidieren.

Manipulieren, tote gefrieren und sich verlieren.

Wieder hoch, weiter runter. Mit daneben von wegen dagegen.

Streben und Leben. Verweigerung, Totaler Wahnsinn.

Puddingpulver, Schneidebretter.

Kohlrabi und Ungewitter.

 

 

 

Prekär beschäftigte Transaktionsmütter

Prekär beschäftige Transaktionsmütter.

Teilzeitverlierer oder Vollzeitassi?

Fachkräftemangel im Internethandel??

Rationalisierungsmaßnahmen!!

Synergien schaffen?! Menschen gefrieren!!

Vegane Tabletten, elektrische Zigaretten.

Brillen sind wieder in. Besonders die hässlichen.

Die Ampel überspringt das gelb. Rot- grün.

Alles läuft los. Ich bleib zurück.

Das Ende ist nah, doch was kommt danach?

Gänseblümchen- Workshop zum Nicht-denken.

Tomaten- Butterkuchen als Dessert?

Benjamin Blümchen spielt jetzt Geige.

Sprinkleranlage, Kaktus und Feige.

Eierwärmer, Eierschneider, Eierbecher.

Teewurstmesser.— Zwiebelzerhacker!!!!

….und Senftopfschaaaaaaaale.