Ich habe Angst vor allem.
Doch Schocken kann mich gar nichts.

Mein Egoismus. Ist das noch gesunder Narzismus?
Gehör ich zur Elite, weil ich ein Abitur habe? Weil meine Familie aus Akademikern besteht? Bin ich irgendwem oder was, etwas schuldig?
Vielleicht gehöre ich dazu, auch wenn ich das alles ablehne.
Vielleicht bin ich deswegen so oft gegen mich.

Die große Verschiebung, die Verrückung der Zeit, Enttäuschungen und neue Illusionen. Machtverhältnisse, Ideale, Werte und Ängste.
Das universale Chaos, die Neuordnung der Welt.
Woran sich halten?

Oder einfach aufhören und schweben, fliegen und leben im Luftleeren Raum. Die Atmung!! Die bleibt.
„Wir bemerken, dass das Fallen zum Schweben wird, wenn wir aufhören uns an Dingen festzukrallen.“

Das Spiel gegen sich selbst, kann keiner gewinnen.
Nehmen wir uns lieber an die Hand und lieben uns, anstatt zu hassen. Nein?
Wir können eh nichts richtig machen.
Und was wir sind, hat auch noch keiner verstanden, nur weiß ich, dass all das HIER: und jetzt.
Ein totales Wunder ist.
