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Verzerrte Sicht, verblendete Schurken

Wellen wiegen reiten, weite Wälder…

Wind und Kälte, zerfetzte Lieder.

Sinnbild sinnvoller Sinnlichkeit.

Und trotzdem jedes Sinnes befreit.

Max Ernst Museum, Brühl – Evokation der Installation von Marcel Duchamp: „Coin Sale“ (Münzverkauf/ Dreckige Ente)

In der Ausstellung „Surrealist Intrusion in the Enchanters‘ Domain“ (Surrealistisches Eindringen in die Domäne der Zauberei) mit Hasengitter, drei weißen lebendigen Hühnern, 77 One- Cent Münzen und grünem Licht (1960/61, D’Arcy Galeries, NEw York)

Sinn. Wahr. Lichtung.

Sich krümmende Wahrnehmung.

Perspektiven inspizieren, sich verlieren.

Geben lassen. Bitten hassen.

Joseph Beuys, „Letzter Raum mit Introspekteur“ (1964/1982), Staatsgalerie Stuttgart

Niemanden sehen.

Nur mich. Und ES.

Keine Ahnung.

Wenig Plan.

Improvisation.

Salvador Dali, „Medusa“ (1963), Max Ernst Museum Brühl

Zwischen den Leben, in den Zeiten,

Über den Welten. Träumen.

Max Ernst, Max Ernst Museum Brühl

Es wird schon. Alles wieder.

Und du wirst dich auch wieder finden…..

Verdi Protest für Solo- Selbstständige

Vor knapp zwei Wochen unterstützte ich auf Anfrage ein paar Kolleg*innen in Düsseldorf vor dem Wirtschaftsministerium. Die allermeisten kamen wegen Corona und die damit einhergehenden Honorarausfälle echt ins stocken. Einige durften das erste Mal spüren, wie es sich als Bittsteller gegenüber dem Staat anfühlt. Scheiße. Ohne eigenes Verschulden bekamen viele eine Idee davon, wie Hartz IV sich anfühlt.

Die Sofort- Hilfen von 9.000 Euro für sogenannte Betriebskosten sollten eigentlich auch für den Lebensunterhalt verwendet werden dürfen. Die meisten, die das betrifft haben nähmlich keinen Betrieb in dem Sinne und auch keine Kosten. Sie werden gebucht, bringen sich und ihr Werkzeug/ Instrument oder nichts mit und tun, was gewünscht wird. Vor langer Zeit hieß sowas Tagelöhner, vor nicht all zu langer Zeit auch mal Ich- AG. Natürlich sind die Bedingungen hier und da, ein wenig besser.  Work hard play hard, heißt aber eben manchmal auch hart gefickt.

Eigentlich gut, dass es dann diesen komischen Staat gibt. Aber was tun, wenn auf einmal alle schreien: Systemrelevant!! Ich brauch Geld. Mehr Geld. Wovon sollen wir leben? Ja…. wovon. Leben denn Obdachlose, die Geflüchteten, die 3 Millionen Sklaven? Vielleicht hilft es, wenn an irgendeiner Stelle mal jemand an das große Ganze denkt.

Und umdenken. Was brauche ich wirklich zum Leben, was bedeutet Luxus, wie viele Auto muss ich fahren oder Häuser besitzen oder generell konsumieren? Wenn ich in einer Mietwohung mit Terrasse und Pool in der Innenstadt wohnen muss, dann brauch ich mich am Ende nich wundern, dass das in Krisenzeiten vielleicht bissel viel ist. Wie dem auch sei. Ich will gar nicht unterstellen, dass viele Menschen in der Kreativbranche zu viel verdienen. Aber für das Anpassen von Farben 800 Euro zu bekommen (am Tag), finde ich doch recht überzogen.

Wiederum andere Menschen in Jobs mit riesiger Verantwortung der Gesellschaft gegenüber (Lehrer, Kommunal- Politiker,  freiwilige Helfer, etc) verdienen nichts bzw. vergleichsweise wenig. Damit will ich mitnichten sagen, ColorGrading sei nichts wert oder der Arzt muss noch mehr verdienen. Nein, was mich stört, sind diese immerwährenden Ungerechtigkeiten innerhalb dieses Systems und diese seltsamen Wertigkeiten.

Warum können Menschen nicht unabhängig von Geld und Leistung alle zusammen in einer Welt leben. Ohne permanenten Druck, Konkurrenzkampf und stetiger Angst vor der nächsten Krise. Das System, wie wir es haben, muss nicht so sein, wie es ist. Das will ich eigentlich nur sagen. Und mir gab diese Krise mal wieder recht.

Ich lege nicht viel wert drauf, viel zu verdienen und arbeite in einer Institution, die es per Gesetz gibt, also unabhängig vom Markt existiert. Natürlich sind wir die Lügenpresse und zwingen Menschen dazu, uns zu zahlen. Aber im Zweifel bekommen sie weitestgehend unabhängige Berichterstattung. Totale Objektivität gibt es nicht, aber die Grundpfeiler sind das Grundgesetz und nicht das Gesetz des freien Marktes.

Zurück zum Protest. Die Kreativbranche am Leben zu erhalten ist super wichtig. Ohne Künstlerinnen und Freiberufler würde vieles nicht funktionieren. Auch im WDR.

In diesem Sinne. Her mit dem guten Leben! Weg mit Hartz IV. Und…. PS: Faul sein ist eine Tugend und keine Sünde. Früher nannte mensch das Muße. Das gilt für mich. Nicht für die meisten fleißigen Bienchen, die Ich- Betriebe.

Moderne Kunst aus der Staatsgalerie Stuttgart

Kurz vor meiner Reise nach Tunesien, ging es für mich nochmal kurz nach Stuttgart, Familie und die Liebe riefen bzw. zahlten mir die Fahrt.

Um es mit den Worten meines Cousins auszudrücken, in Stuttgart geht gar nichts, nada. Tote Hose. Außer aufgebrachten Wutbürgern und dem Hauptsitz der Züblin, gab es dort augenscheinlich wirklich nicht viel.

Wobei, als hässlich würde ich die Stadt nun auch nicht beschreiben. Sehr hügelig auf jeden Fall. Was dann aber doch überraschte, war die Staatsgalerie. Dank meiner Mama, die uns im Jugendalter mit Stadttouren und Museumsbesuchen quälte, empfinde ich heute eine gewisse Faszination für beides. Wobei ich den Schwaben nicht zugetraut hätte im Besitz einer so großen Sammlung Moderner Malerei zu sein. Hut ab. Echt gut. Das war lohnenswert.

Danach ging es dann kulinarisch wieder klassisch- traditionell weiter. Wir hatten dazu noch Schweineglück, einen der paar freien Plätze an Hochtischen zu ergattern, bevor der Ansturm gegen Abend richtig losging. Und die Leute stehen dann auch tatsächlich in einer Schlange mit 30-40 Leuten, mal gerne eine halbe Stunde an. Für ein paar Käsespätzle, Gulasch oder irgendwelches gebratenes totes Tier. Faszinierend.

Harti und ich waren wieder mal die Exoten schlechthin. Äußerlich, und vom Essen her sowieso. Mangosalat und Fisch mit Bratkartoffeln. Aber wenn es auf der Karte steht… und man bediente uns auch ohne großen Widerwillen, die armen Kellner*innen hatten auch ganz andere Probleme. Chronisch unterbesetzt und dann die Hälfte der Belegschaft krank, mussten die ordentlich umherflitzen um alle hungrigen Mäuler schnellstmöglich bedienen und bewirten zu können.

Jucheee. Ein Hoch auf die deutsche Gastronomie. Die armen Schweine. Einziges Trostpflaster. Der Frauentag wird nun auch Deutschlandweit wahrgenommen und sogar in mehreren Zeitungen erwähnt. In Köln geht man zu tausenden auf die Straße mittlerweile. Wir feierten ihn diesmal im kleinen Kreise und bekamen unsere alljährlichen Glückwünsche von unseren Männern, wie es die gute alte ostdeutsche Tradition ja schon seit Ende des zweiten Weltkrieges ist.

Viva la Vulva und die moderne Kunst. Wo ich zwischen all den Bildern immerhin auch drei Künstlerinnen fand. …

Ihr auch? 😉 xd

Die Flut an Bildern in schlechter Qualität bringt natürlich niemandem etwas, ohne Erläuterungen und Erklärungen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass jeder meiner Leser*innen etwas mit den Begriffen Kubismus, Dadaismus, Surrealismus, Neue Sachlichkeit oder Action- Painting anfangen kann. Nein?

Ich kann sie leider auch nicht gut erklären. Zumindest wären meine Einordnungen meinem Kulturwissenschaftlichem Studium auf keine Art und Weise angemessen. Nur soviel. Ich war aus dem Häusschen, weil ich viele der Künstler(!) erst Wochen zuvor in einem Seminar kennenlernen durfte. Und in diesem Seminar gab es auch herrliche Diskussionen, warum wieso weshalb denn keine Frauen besprochen wurden, aber das nur nebenbei. Der arme Professor hatte keine Chance sich heraus zu reden, obwohl ich ihm wirklich keinen bösen Willen unterstellen will. Er hat den Kern der Sache trotzdem nicht verstanden. Selbst wenn es keine bildenden Künstlerinnen gab, die auch komponiert haben oder anders herum, muss er versuchen wenigstens eine Frau mit hinein zu nehmen, um nicht wieder dieses Bild zu reproduzieren, Frauen KÖNNTEN keine Künstlerinnen sein.

Da beißt sich die Katze in den Schwanz. Die Frage Huhn oder Ei. Fakt ist, viele Frauen gab es nicht, aber waren es nicht die äußeren patriachalen Strukturen, die Frauen konsequent benachteiligten. Aber anders herum frage ich mich auch manchmal, ob ich weniger feministisch bin, wenn ich als Frau „typisch“ lieber Koche als mit dem Elektrobohrer umzugehen…. ein weites Feld. Wichtig ist am Ende glaube ich, zu akzeptieren, dass wir alle unterschiedlich und doch gleichwertig sind.

Wie dem auch sei…. die verschiedenen Strömungen der sogenannten modernen Kunst sind für mich persönlich allesamt um einiges interessanter und ansprechender, aber auch zerstörender, als die doch meist sehr gegenständliche, repräsentative bildende Kunst „der alten Meister“. Darstellungen des letzten Abendmahls und anderer Biblischer Geschichten. Die Menschen haben da immer einen selten dämlichen Ausdruck. Irgendwas zwischen Schmerz und völligstem Opiumrausch. Pathetisch, heroisch. Ich muss irgendwie lachen und kann das nicht ernst nehmen. Es wird da auch wenig zum reflektieren eingeladen. Erkenntnis soll Kunst bringen, und dir nicht zeigen, wie die Welt in den Augen der Obrigkeit anscheinend zu laufen hat. Moderne Kunst aus der Staatsgalerie Stuttgart weiterlesen

Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Oder:

Wo wir sind ist vorn, und wenn wir hinten sind, ist hinten vorn.

Die Trivialitäten des immer wieder kehrenden Kreislaufes, voll undurchsichtiger Gedanken, inhaltleerer Wortspiele und bürgerlichen Kopfschranken. Was machen die mit uns?

Die fortwährenden Appelle und Mantren der Leistungsgesellschaft, Personalentwickler*innen und Fortschrittsmanager*innen. Die, die wissen wohin es geht, reiten uns mit vollem Elan und absurd grotesk guter Laune eines Animateurs einer All- Inclusive- Anlage in Marrokko, in den Abgrund. Echte Täuschungen werden zu allseits geglaubten Wahrheiten und zwischendrin schieß ich dich ab mit billigem Rotwein oder einer Wegwerfkamera. Dann jauchzen wir vor Extase Euphorie und eingebildetem Glück , gefangen in der Illusion, der Welt und Realität weit entrückt. Eingebettet im Ikeabett , davor ein kuschelig warmer Flokati vom Flohmarkt.  Es brennen Kerzen, wie romantisch, im Fernseher schreien Zombies. Netflix erklärt dir, dass Tiere essen radikal ist und fragt sich wie laut man noch werden muss, damit alle wach werden. Gebannt glotzen wir hinein in eine vermeintlich unabänderliche ohnmächtige Zukunft.

Dann ein Telefon, der Wecker wir müssen mehr Sport treiben. Also raus aus dem Fernseher und rein in irgendeinen anderen Käfig, um dort dann, wie Legehennen in Legebatterien in in Reihe geschalteten Hamsterrädern weiter zu laufen, immer weiter und weiter und weiter in den Abgrund hinein. Hier eine Push-Mitteilung, du hast 7 km geschafft. Erdogan lässt Zivilisten ermorden, Ostdeutschland fällt auf das Süßholzraspeln der neuen Faschisten rein, die klug wie sie sind, einfach behaupten, der wahre Faschismus käme von links. Was man so einfach auch gar nicht widerlegen kann, wenn Faschismus heißt, Menschen, erstmal lieber ein paar zu viele als zu wenige, zu ermorden. Dann ein Gefühl im Bauch. Darf ich jetzt schon was essen? Was sagt die App dazu?

Nein, erst noch die nächsten Plena, Seminare und Vorlesungen, Essays und Streitschlichtungen, dann Essen aus dem Müll retten und dabei knapp einer Ingewahrsamnahme der Polizei entkommen. Gut, dass ich so charmant und eloquent bin und es verstehe, den männlich gelesenen, aber auch den weiblichen, verlorenen Seelen, das Gefühl von Halt und Verständnis, ein Fünkchen Liebe vorzutäuschen. Alles aus reinem Eigeninteresse, höre ich die Neoliberale Front schreien. WENN JEDER ZU ERST AN SICH DENKT; IST AN ALLE GEDACHT: Ja, die Kinder freuen sich. Wenn Mama und Papa sich um sich kümmern, können die sich alleine erziehen. Das wird sicher nicht schief gehen.

Zurück in Netflix, endlich mal wieder. Totale Immersion. Ich hab meine Ruhe und ungesehen kann ich jetzt auch endlich mal ein Schwein schlachten, das Blut trinken und mich in seinen Organen welzen. Klar, bin ich vegan. Wie sonst sollen wir die Welt retten? Dazu gibt’s noch ein Gluten- und Laktosefreies Leberwurstsorbet. Und ein paar Zwergenpornos, in denen auch Kinder nicht zu kurz kommen. Schön durchgefickt von ein paar Hirntoten Ungetieren in Priester- und Polizistenkostüm. Ein Genuss. Dann wieder der Wecker. Das Hamsterrad ruft.

…. ich will hier raus.  Vorwärts immer, rückwärts nimmer! weiterlesen

Frankreich Part II

… Berge, Wälder, Automaut, die Rhone, die Loire, Klimastreik, Wildcampen, Lagerfeuer, Wein, Baguette, Käse, Apotheken, Blasenentzündung, Ingwer, Knoblauch, Zitrone, Minze, Hexen, Inquisition, anglegete Beete, kleine Burgen, Tourismus, Wanderwege, Natur, alternative Wege, Kaffee, Gaskocher, Campingtisch, Staudämme, Kreisverkehre, Planlos, verplant, Orientierungslos, orientiert. Wieso wir, wieso hier, warum jetzt? 

Wie beeinflussen Fotos unsere Erinnerung? Können wir uns überhaupt noch an etwas erinnern, jenseits der aufgezeichneten vermeintlichen Realität? Was ist Zeit? Eigentlich fühlt es sich so an, als wären wir letzte Woche erst zurück gekommen. Aber dazwischen liegen schon wieder mehrere Wochen… fast vier. Genau vier? -…-

irgendwie sowas…

Reiseberichte sind doch auch immer wieder dasselbe. Bla bla bla… Langweilig. Ihr wisst schon… ich hab auch schon alles gesagt. Lass lieber die Fotos sprechen. Die sagen viel mehr. Und jeder kann sehen was er will.

Mich nerven diese Ratgeber, ich nerv mich selber mit meiner permanenten Zur Schau Stellung meines Ach so tollen Hipster- Politic- Künstler- Hippie- Punk- Dasein. Ja… ich hab es gut. Kann in den Urlaub fahren, wann es mir passt. Ich wünschte, das Privileg hätten alle… dann würd ich mich nicht so schlecht fühlen. Jetzt gerade.

…. Aber wieso denn? Darf es mir nicht gut gehen? Ich hab das doch verdient, oder nicht… immer weider diese verfickten Zweifel. Aber jej. Immerhin diese eine Woche, hat mich das alles nicht tangiert. Ich war so ausgeglichen und mit mir im Reinen wie noch nie. Frei froh glücklich. Ohne Stress.

Leider musste ich dann nach vier Tagen Handypause mal gucken, was so geht. Ich hatte richtig Schiss davor, und es kam auch wie ich erwartet hatte. Ich bekam schlechte Laune und fühlte mich gestresst, weil Menschen nachfragten, ob ich noch leben würde, was los sei, ob alles ok wär. Was ja eigentlich nett is, immerhin besser, als würde sich niemand einen Arsch interessieren. Trotzdem. 

Dann musste ich mich drum kümmern, dass wer ein Video löscht und klären, was die nächsten Tage passieren sollte.  Frankreich Part II weiterlesen

Tanz in der Irrenanstalt

Plädoyer für’s normal verrückt sein.

….

Nur die Verrückten sind frei.

Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander.

Normalität ist eine vage Beschreibung eines Zustandes, der im Stillstand endet, wenn ihn alle anstreben.

Den Fortschritt, die Richtung und das Weiterkommen beeinflussen und ebenen stets die unrealistischen, bescheuerten Visionär*innen.

….

Phantasien einer besseren Welt, Vorstellungen eines besseren Menschen.

Nur weil dich die Umwelt hassen lässt… hasse nicht.

….

Die ArtBase. in der ehemaligen Irrenanstalt in Neustrelitz- Mecklenburg Vorpommern.

….

 

Universale Unwahrheiten

Auf der Suche nach Wahrheit gerät der Mensch immer wieder in die Fänge des Simplicissimus. Es muss doch alles einfach und nur das eine völlig wahr sein. Universell und absolut endgültig sowieso. Doch nix da. Im Netz der Gedanken und Ideen, der vermeintlichen Einfachheit der Dinge, werden wir krepieren.

Wir krepieren an unseren eigens kreierten Dämonen, Viren und Despoten. Wieso schließt er sich selbst ein? Warum befreit er sich nicht.

Determinierter Determinismus. Effizient, evident immament leistungsorientiert.

Nichts muss mehr Sinn machen. Lasst ihn die Inhalte überwinden. Kleider verschwinden und Irreale Realitäten, virtueller Welten und Luftabwehrraketen. Freudige Tänze, Glitzer kotzende Einhörner auf Seidenem Papierflieger.

Immer wieder, und wieder und wieder. Ihr langweilt mich. Die Menschen nerven mich, die Politik macht mich fertig. Ich fange an zu schreien vor Wut, alles kocht und lodert. Ein falscher Blick und ich expoldiere.Bald stellt sich die Frage. Einsame Insel, Untergrund oder doch zum Terroristen ausbilden lassen?

Aber vorher BITTE!!!! Einmal noch die Rationale Realität schreien hören. So ist es eben und ich geh kaputt. Wer kommt mit?Wohl eher nicht so viele. Ihr Feiglinge!!! Universale Unwahrheiten weiterlesen

People have the Power

Not me.

I am sure… together we are strong.

Alone we feel weak.

I feel alone under millions of people.

How we get together, when our perceptions are that different.

We all live in our own universe.

I feel like an alien from time to time.

Everybody does somehow I think.

Right now its hard for me to be in the forest.

Fighting in the front line is not possible for me right now.

I try my best from behind.

I am sad about that, but it is how it is.

I am lazy, I freeze to early, I hate when I have no control.

And I need a kind of toilet at least once a day.

I am sorry, dear revolutionaires.

I am no Che Guevara.  I peel the potatoes.

I am no crazy big artist, no big buisness women.

I am just OK. Selfish, egoistic, ignorant.

From time to time, full of love.

I am human. Not god.

That is OK.

 

Postmoderne Melancholie

Losgelöst und abgelassen, 

im Frühjahr auf den Dachterrassen.

Wiederkäuend, entzwei geflickt,

der letzte Buddha ausgetickt. 

So stehen wir da , unwissend senil

hochmütig abgetrennt vom richtigen Spiel.

Mit Haaren auf den Zähnen und Feuer in der Brust. 

Zersplitterte Liebe, aber selten Verlust.

Erhängte Marionetten im Kinderzimmer.

Viel lieber einen zu wenig, als niemals mehr da. 

Alles im Eimer –  ohne den Klempner

und wieder ein überteuerter Elektroniker.

 

 

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