Postmoderne Melancholie

Losgelöst und abgelassen, 

im Frühjahr auf den Dachterrassen.

Wiederkäuend, entzwei geflickt,

der letzte Buddha ausgetickt. 

So stehen wir da , unwissend senil

hochmütig abgetrennt vom richtigen Spiel.

Mit Haaren auf den Zähnen und Feuer in der Brust. 

Zersplitterte Liebe, aber selten Verlust.

Erhängte Marionetten im Kinderzimmer.

Viel lieber einen zu wenig, als niemals mehr da. 

Alles im Eimer –  ohne den Klempner

und wieder ein überteuerter Elektroniker.

 

 

———————————–

 

 

NICHTS, WAS ICH BESITZE IST MIR HEILIG.

ALLES, WAS DU BESITZT VERTEIL ICH.

DENN, NICHTS IST MIR HEILIG:

AU?ER –  DAS LEBEN SELBST:

peAce.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert