Ich klatsch dich an die Wand und töte dich

Das waren die Worte eines 16 Jährigen, der sich mit einer Angestellten eines Freibades anlegte. Woraufhin sie ihn anzeigte.

Ich konnte nicht umhin, zu lachen, als meine Autorin diese Worte genau so im Sprechertext ausformulierte. Aus ihrem Mund klang das einfach urkomisch. Ich lachte nur und meinte, da mach ich nen Song draus…

Diese Worte aus den Worten eines pubertierenden Jugendlichen, der sich angegriffen fühlt, tun überhaupt nichts zur Sache. Es mag zwar seltsam anmuten, aber das ist ganz „normale“ Jugend (Ghetto??) Sprache.  Als Erwachsener Mensch sollte man darauf souveräner reagieren, als mit einer Anzeige.

Oder es zeigt einfach mal wieder in was für einer weltfremden Blase die meisten Bildungsbürger , Macher der Öffentlichen Meinung, Politiker oder sonstige „Elite“ Menschen leben.

Dem Jugendlichen wird es in seiner Sozialisierung ganz bestimmt helfen, wenn er eine Strafanzeige bekommt. Im Knast lernt man ja bekanntlich die guten Manieren, die die Gesellschaft sich wünscht.

Es ist trauriger Fakt. Die meisten Menschen, die sich wegen sowas angegriffen fühlen, haben einfach keine echten Probleme.

Wenn mich jemand beleidigt, lache ich oder rufe sowas wie: Deine Mutter steht vor Kik und schreit ich bin billiger, zurück. Und fertig.

Aber ich komm ja auch aus einer schlimmen Gegend.

…über Liebe

„Ich halte nichts von Liebe als Gebot, als Suche.  Sie muss zu einem kommen, wie eine hungrige Katze an die Tür.  “ (Charles Bukowski)

wohin geht die reise? wer bist du, was willst du?  laut einem buddhistischen Psycho-internet-schnell-selbsttest steht die Liebe für mich an oberster Stelle, gleich danach das Geld und dann die Karriere. Erst dann kommt die Familie und ganz, ganz weit unten. Das Selbstwertgefühl. Puh… naja. bis auf die drei in der mitte,  passt es ganz gut….

derweil ist es regnerisch, ein wunderschön grauer Tag, fernab von den neuigkeiten, der abgründe und einweggassen der menschlichen zivilisation. Corona fickt uns alle. aber solange die wirtschaft aufrecht erhalten bleiben kann, solange können wir auch in ruhe sterben.

ah nee… die betten in den Krankenhäusern haben noch genug platz.

hach der zynismus. immerhin. mein lebenselexir. heute ist mir nicht nach realistischem optimismus. heute bin ich durch und durch melancholisch. schon zu shakespeares zeiten waren das die am verloren geglaubtesten seelen. die mit einer schwarzen galle. oder so ähnlich.

immerhin hab ich die liebe. und meine träume und gedanken. bis das der tod uns scheidet.

und dann?