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Rote Libellen, tanzende Fliegen

Die rote Libelle strickt die Nacht zu Ende. Im letzten Sommer tanzte sie noch.

Der eiskalte Wärmetauscher bestaunt seine Federn, während die Leere im Diesseits zu wackeln beginnt.

Unterdessen verbinden sich Steckerleisten mit rosafarbenem Brei.

Mit Hilfe lückenloser Überwachung der Kekse, kommen sie nun doch endlich mit einer Lösung um die Ecke.

Die Ente wusste es schon. Als ob das jemals hingehauen hätte.

Und schließlich mussten sie doch einsehen, dass die rote Libelle recht hatte.

Natürlich gefällt das dem Hasen eher weniger…. die tanzenden Fliegen jetzt mal ganz außen vor gelassen.

Im Frühjahr treffen sich wieder die Spatzen, bei leuchtenden Sternen.

Irgendwas wächst aus ihren Ärschen.

Mit zitternden Händen opfern sie die letzten Schnee, dieser Welt.

Lodernd, heiß…. bis die Kälte sie doch holt.

Hinzu kommt ein sehr dünnes Sein.

Tief zerfetz. Unwahr. Und echt.

Verbrennende, singende Bilder.

Wohin du auch schaust.

Fluoreszierende Pilze.

Die Kerze trinkt ihre Farben und die rote Libelle kommt zu dem Schluss,

dass das Alles und Nichts am Anfang tot gewesen sein muss.

Der blaue Igel ritzt sich die Seele aus dem Leib,

in der Hoffnung den Kühlschrank doch noch zu überzeugen.

Der Feuermelder schläft mit dem pinken Buch.

Die Lampe sieht nicht hin und tut ganz unschuldig, dabei ist die Giraffe noch nicht gekommen.

Was soll’s? Die schaffen das auch so. Ohne riesen Tam- Tam. Einfach kochen.

Am besten Kartoffelbrei mit Ei und Speck.

Vegan natürlich!

Aber eine Tomate wäre auch nicht verkehrt.

Und so zaubern wir uns glitzernde Wolken, die Strahlen in uns verglühen zu Frost.

Festgehalt zwischen abgestorbenen Halbwertszeiten zu trinken,

heißt dann doch, dass sich am Ende die süßen Lügen finden.

Der Schmerz ist erträglich, weil er hinterm Spiegel nur halb so schwer wiegt.

Und doch….

Etwas bleibt undicht.

Im grelldunklen Licht.

Vermischen sich bunte Schatten zu tiefrgründigen Liedern.

Die Welt kommt nicht wieder.

Die rote Libelle bleibt. Das hatte der Frosch damals genau so gesehen.

Und doch…..

Etwas bleibt stehen.

Verschenktes Gehirn.

Gelenktes etwas.

Vernetzte Welt.

Achsoooo, jetzt versteh ich’s nicht.

Na endlich!!

Zeitlose Entsagung verbindlicher Unmöglichkeiten

Unmögliche Verbindlichkeiten,

Stille Unendlichkeit.

Ein Wesen, das schreit.

Mitwissendes Ungeheuer?!…

Gelebte, (verträumte) ABENTEUER,

nachthelles Leuchtfeuer.

 

Beseeltes Versteckspiel schaukelnder Freude.

Betrogene Mikroben, verlorene Träume.

Ein geklauter, zersauster Klabauter.

 

Herrlich liebende Last, ein niederträchtiger Gast.

Beflügelnde Leere, unsterbliche Seele.

 

 

 

 

 

Wortfetzengedicht

Am Stock gehen, am Rad drehen,

aus den Wolken fallen, die Wände hoch.

Über Steine stolpern, unter Teppiche kehren,

Mücken erschießen, Elefanten auch.

 

Schneeengel im Wasser, Baumhäuserhasser.

Klimawandelleugner und müde Betreuer.

Coronahilfen? Die fehlen.

Wartende Formulare,  die dich nicht verstehen.

Wie, so auch nicht?  Egal. Ist ja nicht deine Pflicht.

 

Zu leben, und Geld zu verdienen.

Du kannst dich ja jederzeit, einfach aus der Welt streamen.

Oder ins Internet? Scheiß auf die Online Konferenzen.

Ein schnelles Meeting in virtuellen Träumen

oder waren das jetzt die echten Räume?

Was sind das für Leute?

Die sich verbiegen und dabei behaupten niemanden zu dienen.

Die sich verlaufen, obwohl sie alle Google Maps Karten kauften.

Die sich betrinken, um in fröhlichem Hass auf sich selbst zu versinken.

Wie dem auch sei. Ich fühl nur Brei und sehe Schwarz.

Das weiß verschmierte Brillenglas verstopft den See.

Verdampft und setzt sich neben mich, mit einem heißen Tee.

Wir schimpfen über die anderen. Und fühlen uns kein bisschen besser.

 

 

 

 

 

 

 

Vom -Verlieren und -Versagen

Oder anders gesagt: Scheitern muss man können.

Letztes Semester war herrlich Erfolglos.  Immerhin, ich bekam viele schöne Bilder moderner Malerei zu sehen. Und die Zeit flog wieder nur so dahin. WAS? Schon wieder Semesterferien?? Was habe ich eigentlich die ganze Zeit getrieben? Prokrastination!? Antifaschiste, natürlich.

Johannes Itten (1917) Blaugrüner Klang

Joan Miró (1925) Tänzerin II
Surrealismus

Der Vergleich mit anderen ist das Problem. Die vermeintliche Masse an Menschen, die vermeintlich so viel mehr können, fleißiger sind, fokussierter, ehrgeiziger und was sonst noch alles. Das ist mein Blick. Meine verzerrte Perspektive, mein Mann im Kopf. Oder ist es eine Frau?!

Joan Miró (1940) Nachtigallenlied um Mitternacht und beim Morgenregen

Woher kommt das Gefühl nie genug zu sein? Objektiv betrachtet sind die meisten Menschen in meiner Umgebung ja mehr als OK. Und doch plagen sich viele mit diesen Gedanken, Gefühlen und Sorgen.

Stanton Macdonald-Wright (1915) Schöpfungs-Synchronie

Wassily Kandinsky (1914) Unbenannte Improvisation IV
Der Blaue Reiter

Henri Valensi (1932) Frühlingssymphonie

Konkurrenzdenken, Leistungsdruck, Ego-geficke. Selbsthass. Das Unvermögen, sich selbst zu lieben. Oder doch der ganz normale Narzismuss. Ein ewiges pendeln zwischen den Extremen. Der Ausschlag ist nur etwas geringer, als noch vor paar Jahren.

Immerhin. Das können wir vermerken. Die Waage schwankt nicht mehr Kilometer weit, die Wippe springt keine 90 Grad mehr in die Höhe, sodass es eher ein Katapult genannt werden kann. Die Schaukel überschlägt sich nicht. Mehr. Zumindest, wenn ich drüber nachdenke und die letzten Jahre beobachte.

Die Flut an Möglichkeiten sollte mich nicht quälen. Ich sollte dankbar sein, für jeden kleinen Moment des Friedens. Der Wärme. Auch des Nichtstuns.

… wird schon alles.

 

Die große Verschiebung

Ich habe Angst vor allem.

Doch Schocken kann mich gar nichts.

Mein Egoismus. Ist das noch gesunder Narzismus?

Gehör ich zur Elite, weil ich ein Abitur habe? Weil meine Familie aus Akademikern besteht? Bin ich irgendwem oder was, etwas schuldig?

Vielleicht gehöre ich dazu, auch wenn ich das alles ablehne.

Vielleicht bin ich deswegen so oft gegen mich.

 

 

Die große Verschiebung, die Verrückung der Zeit, Enttäuschungen und neue Illusionen. Machtverhältnisse, Ideale, Werte und Ängste.

Das universale Chaos, die Neuordnung der Welt.

Woran sich halten?

 

 

Oder einfach aufhören und schweben, fliegen und leben im Luftleeren Raum. Die Atmung!! Die bleibt.

„Wir bemerken, dass das Fallen zum Schweben wird, wenn wir aufhören uns an Dingen festzukrallen.“

 

 

Das Spiel gegen sich selbst, kann keiner gewinnen.

Nehmen wir uns lieber an die Hand und lieben uns, anstatt zu hassen. Nein?

Wir können eh nichts richtig machen.

Und was wir sind, hat auch noch keiner verstanden, nur weiß ich, dass all das HIER: und jetzt.

Ein totales Wunder ist.

 

Die Belanglosigkeit eines starken Gefühls

Zersetzte Kuchenreste voll krummen Regenbogen, getragen durch die unmissverständliche Umarmung dreier Katzen.

Verlorene Gitterstäbe, vernebelte Zahlenreihen. Im trockenen bei Nacht lässt sich die Wärme doch ertragen. Mit dreifaltigem Kitt.

Obligatorische halb Wahrheiten, verhasste Geliebte und Ex- Lover, die sich deiner Träume bemächtigen. Fesselndes Unheil, verblendete Unschuld. Unfreie Freiheit.

Illusionen werden zu Visionen, ersetzen Realitäten, gemischt mit Entitäten, Paritäten und kommunalem Wahnsinn. Lokal globale Trennmittel, Waschpulver und Seifenblasenbeschwerer.

Bekloppte, Irre, Psychonauten und Chaoten. Fehlende Kindheit, Verantwortungsloses Theater, Fernsehen und andere mediale Foltereinheiten.

Taubennester vermögen keiner Seele zum Schutz die Tasse ausleeren. Verpasste Feldkritzelei, warmes Bierdosenei und verschimmelter Nachmittagsbrei.

Das Gute zu verbrauchen, die Grenzen zu verschieben. Verrückte Zeit, verwandelte Einheit und immer wieder dieses unendlich dumme, hochfrequente Rauschen. Rosa!!!

Oder war es grün? Weiß? Rot?

Die Welt in schwarz -weiß wahrzunehmen und zu verstehen,  ist durchaus bequemer, als in 17 Millionen Farben. Zu viele Farben überfordern meinen  verkopften Geist. Wir können da ein Lied von singen.

Die Planlosigkeit einer Irritation

Inhalte überwinden! Ja ja ja.. nee nee nee…

Es wurde alles gedacht, gesagt, geschrieben.

Alles was ich hervorbringe, war irgendwie anders schon mal da.

Alles nur geklaut. Nichts ist wirklich gut.

 

Transformieren, generieren, dezidieren.

Manipulieren, tote gefrieren und sich verlieren.

Wieder hoch, weiter runter. Mit daneben von wegen dagegen.

Streben und Leben. Verweigerung, Totaler Wahnsinn.

Puddingpulver, Schneidebretter.

Kohlrabi und Ungewitter.

 

 

 

What the…

Es macht keinen Sinn zu beschreiben, was in meinem Leben so schief läuft. Zu aller erst ist es nämlich einfach meine Unfähigkeit mich an den Status Quo zu gewöhnen. Die soziale Kälte, Leistungsdruck, Egogeficke und immer laut schreiend. Hier!! Ich Ich Ich!!

Wenn ich dann mal drin bin, in diesem Strudel, fang ich an mich selbst zu sabotieren. Ich will keine erfolgreiche Unternehmerin sein. Oder doch=? Will ich es nicht eigentlich doch allen zeigen? will ich nicht, dass sich vor mir alle verbeugen?

Heute so, morgen ganz anders.
Gut, wenn ich dich wieder nicht dran lass.
Ich könnte verzweifeln und tu es doch nicht.
Ich liebe das Leben auch ohne Gesicht.

Was weiß ich schon?? Was weißt du schon??
Schreit die Krone der Schöpfung mit Mindestlohn. 

Eine freie Gefangene.
Im Strudel dichtenden Lebens.

Wieso erkennen wir uns selbst nicht?
Wann fangen wir wieder an zu leben.
Wer wird uns bis zu letzt lieben.
Warum können wir nicht vergeben.

 

Ich will das Leben trinken.
Und es auf ewig festhalten.
So scheiße es ist.
Ich liebe es, mich aufzuspalten.

Respect Existence or Expect Resitance!

So. Here we are again. Full of Energy. A bit Hope and lots of Anger.

I believe, that we need to stop big companies, politics or ourselves to destroy everything. But how. I can not force anybody to do something. But I wish I could.

 

We need to fight. Our demons. AND the capital.

AND to forgive each other, and believe in a better world.
Without believing, you just can bury yourself right now.

Without talking to the enemies, trying to tell them what we think, we can just grab the weapons immediately and kill everybody.

PEACE.?!!

But how we can talk to our enemies, when we can not even talk to our friends and family? How can we listen?

Where shall we beginn. Change is not possible without changing.
Maybe just begin, right here. Listen and watch.

So. He we go again. Rock around the clock. Time is running. Things are changing. We have to move on. And on and on and on.

I believe in balance, love and really hope that I never have to use a gun.

 

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…