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Die große Verschiebung

Ich habe Angst vor allem.

Doch Schocken kann mich gar nichts.

Mein Egoismus. Ist das noch gesunder Narzismus?

Gehör ich zur Elite, weil ich ein Abitur habe? Weil meine Familie aus Akademikern besteht? Bin ich irgendwem oder was, etwas schuldig?

Vielleicht gehöre ich dazu, auch wenn ich das alles ablehne.

Vielleicht bin ich deswegen so oft gegen mich.

 

 

Die große Verschiebung, die Verrückung der Zeit, Enttäuschungen und neue Illusionen. Machtverhältnisse, Ideale, Werte und Ängste.

Das universale Chaos, die Neuordnung der Welt.

Woran sich halten?

 

 

Oder einfach aufhören und schweben, fliegen und leben im Luftleeren Raum. Die Atmung!! Die bleibt.

„Wir bemerken, dass das Fallen zum Schweben wird, wenn wir aufhören uns an Dingen festzukrallen.“

 

 

Das Spiel gegen sich selbst, kann keiner gewinnen.

Nehmen wir uns lieber an die Hand und lieben uns, anstatt zu hassen. Nein?

Wir können eh nichts richtig machen.

Und was wir sind, hat auch noch keiner verstanden, nur weiß ich, dass all das HIER: und jetzt.

Ein totales Wunder ist.

 

Regenzeit im Vorfrühling

Endlich!!!

Menschen haben wieder was zu berichten. Das Wetter. Immer wieder… das Wetter. Nicht, dass wir andere Probleme hätten…

Das Wetter!!

Es spielt verrückt und mensch freut sich. Ausnahmezustand!!

Ach nee. Chaos. Frustration. Dieses beschissene Drecks- Wetter.

Nach der Sonne kommt der Regen. Ist doch ok.

Nachher haben wir wieder nix zu fressen.

Und die Bauern waren doch eh schon am Ende.

 

Die Natur übrigens auch… psst. Aber verratet es keinem.

Wobei…. die holt sich dann schon, was sie braucht.

Den Menschen braucht sie jedenfalls nicht.

Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei, bei ersterem bin ich mir nicht sicher….

Dumm geboren wird niemand. Schlecht übrigens auch nicht.

Nur, unsere Zivilisation und Fünf-Klassengesellschaft wird mehr und mehr zum Fabrikat der sich selbstreproduzierenden, sich selbstversklavenden und sich über-Über-schätzenden Masse namens Mensch.

Es ist uns nichts mehr heilig. Solange wir Geld, Ruhm und Luxus riechen und nichts zu fürchten haben außer den Tod. Und solange unsere inneren Dämonen uns kontrollieren. Sehe ich leider ganz schön schwarz…. für die meisten.

Gott sei Dank. Kann ich das JETZT genießen. Von mir aus kann morgen alles enden. Ich hab das Wetter. Dieses Drecks- Kackwetter, was alle aufregt. Bringt mich zum lächeln. Ich finde es einfach wundervoll im warmen zu sitzen, dem Sturm zu zuschauen und die Tropfen danach von den grünen Blättern tropfen zu sehen.

Wenn der Himmel wieder aufreißt. Und der Wind vergeht.

Als wenn die Welt von vorn beginnt. Sich zu drehen.

Ich glaube nicht, dass alles getrennt ist.

Ich glaube dieses Wetter will uns was sagen….