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Vom -Verlieren und -Versagen

Oder anders gesagt: Scheitern muss man können.

Letztes Semester war herrlich Erfolglos.  Immerhin, ich bekam viele schöne Bilder moderner Malerei zu sehen. Und die Zeit flog wieder nur so dahin. WAS? Schon wieder Semesterferien?? Was habe ich eigentlich die ganze Zeit getrieben? Prokrastination!? Antifaschiste, natürlich.

Johannes Itten (1917) Blaugrüner Klang
Joan Miró (1925) Tänzerin II
Surrealismus

Der Vergleich mit anderen ist das Problem. Die vermeintliche Masse an Menschen, die vermeintlich so viel mehr können, fleißiger sind, fokussierter, ehrgeiziger und was sonst noch alles. Das ist mein Blick. Meine verzerrte Perspektive, mein Mann im Kopf. Oder ist es eine Frau?!

Joan Miró (1940) Nachtigallenlied um Mitternacht und beim Morgenregen

Woher kommt das Gefühl nie genug zu sein? Objektiv betrachtet sind die meisten Menschen in meiner Umgebung ja mehr als OK. Und doch plagen sich viele mit diesen Gedanken, Gefühlen und Sorgen.

Stanton Macdonald-Wright (1915) Schöpfungs-Synchronie
Wassily Kandinsky (1914) Unbenannte Improvisation IV
Der Blaue Reiter

Henri Valensi (1932) Frühlingssymphonie

Konkurrenzdenken, Leistungsdruck, Ego-geficke. Selbsthass. Das Unvermögen, sich selbst zu lieben. Oder doch der ganz normale Narzismuss. Ein ewiges pendeln zwischen den Extremen. Der Ausschlag ist nur etwas geringer, als noch vor paar Jahren.

Immerhin. Das können wir vermerken. Die Waage schwankt nicht mehr Kilometer weit, die Wippe springt keine 90 Grad mehr in die Höhe, sodass es eher ein Katapult genannt werden kann. Die Schaukel überschlägt sich nicht. Mehr. Zumindest, wenn ich drüber nachdenke und die letzten Jahre beobachte.

Die Flut an Möglichkeiten sollte mich nicht quälen. Ich sollte dankbar sein, für jeden kleinen Moment des Friedens. Der Wärme. Auch des Nichtstuns.

… wird schon alles.

 

Das schwierigste ist die Entscheidung zu handeln.

Der Rest nur Hartnäckigkeit.

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(Amelia Earhart 1897-1939, US-Amerikanische Flugpionierin)

Ich kann es gar nicht richtig glauben. Ich werde immer öfter als die Person gesehen, die ich als kleines Kind sein wollte. Eine verrückte, tolle, beliebte und erfolgreiche Künstlerin. Wobei das erfolgreich bei mir nicht am Geld zu messen ist. Erfolge sind, wenn ich etwas schaffe, was ich mir vorgenommen hab. Und das schaff ich mit dem ein oder anderem Umweg. Ich brauche immer wahnsinnig lange. Und gleichzeitig bin ich viel zu schnell.

Was hab ich denn getan??? Ach genau. Ich hab eingesehen, dass ich krank bin und hab mir helfen lassen. Und nun fühl ich mich, als hätte ich alles in der Hand. All die Kraft, die Energie, die Wut, die Gedanken, meine Lebensgeschichte und die Zukunft. Ich fühle mich, als hätte ich all das genau jetzt hier. Und es geht mir gut damit. Das ist echt was neues.

Ich lass mich weniger von Arschlöchern beeinflussen, die nur „money, money, money“ und fame fame fame wollen, die nur sich sehen und niemals die anderen. Wichser. Allesamt. Seitdem ich Vi hab is alles gut. Er ist der Beste Anker und Freund, mit dem ich auch richtig guten Sex haben kann. Sowas ist das tollste auf Erden.

Und auch sonst läuft alles so wie gewohnt: chaotisch. Aber ich lerne mehr und mehr mich, cool zu finden dabei. Jeder hat seine Art und die wird ihm mit Erziehung genommen. Dann ist es die Kunst im Leben, sich von äußeren Zwängen und Reizen nicht ablenken zu lassen und sich zu fokussieren. Auf das wesentlich. MICH: und dich. und die anderen und unsere vorfahren und die nachkommen. Das gute und das SChöne, das wilde und das verdorbene. Das verruchte, der fetisch. bis ihin zur völligen ÄUndgalekeit uder dinaga….-xn öDIE gÖTTER schlafen und lachen sich schköf#f man disst und froijäfwsdo  dfj fijdkfn weid sdk difs- ,CM FGA RLGD ENL L Jf S jdofj s            IMG_3803 IMG_3804

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punkt.

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mieeep miiiiep mieieiep

„Es ergibt keinen Sinn“ meine Damen und Herren Geschworenen.

„ES ERGIBT KEINEN SINN!!!“