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Frankreich Part II

… Berge, Wälder, Automaut, die Rhone, die Loire, Klimastreik, Wildcampen, Lagerfeuer, Wein, Baguette, Käse, Apotheken, Blasenentzündung, Ingwer, Knoblauch, Zitrone, Minze, Hexen, Inquisition, anglegete Beete, kleine Burgen, Tourismus, Wanderwege, Natur, alternative Wege, Kaffee, Gaskocher, Campingtisch, Staudämme, Kreisverkehre, Planlos, verplant, Orientierungslos, orientiert. Wieso wir, wieso hier, warum jetzt? 

Wie beeinflussen Fotos unsere Erinnerung? Können wir uns überhaupt noch an etwas erinnern, jenseits der aufgezeichneten vermeintlichen Realität? Was ist Zeit? Eigentlich fühlt es sich so an, als wären wir letzte Woche erst zurück gekommen. Aber dazwischen liegen schon wieder mehrere Wochen… fast vier. Genau vier? -…-

irgendwie sowas…

Reiseberichte sind doch auch immer wieder dasselbe. Bla bla bla… Langweilig. Ihr wisst schon… ich hab auch schon alles gesagt. Lass lieber die Fotos sprechen. Die sagen viel mehr. Und jeder kann sehen was er will.

Mich nerven diese Ratgeber, ich nerv mich selber mit meiner permanenten Zur Schau Stellung meines Ach so tollen Hipster- Politic- Künstler- Hippie- Punk- Dasein. Ja… ich hab es gut. Kann in den Urlaub fahren, wann es mir passt. Ich wünschte, das Privileg hätten alle… dann würd ich mich nicht so schlecht fühlen. Jetzt gerade.

…. Aber wieso denn? Darf es mir nicht gut gehen? Ich hab das doch verdient, oder nicht… immer weider diese verfickten Zweifel. Aber jej. Immerhin diese eine Woche, hat mich das alles nicht tangiert. Ich war so ausgeglichen und mit mir im Reinen wie noch nie. Frei froh glücklich. Ohne Stress.

Leider musste ich dann nach vier Tagen Handypause mal gucken, was so geht. Ich hatte richtig Schiss davor, und es kam auch wie ich erwartet hatte. Ich bekam schlechte Laune und fühlte mich gestresst, weil Menschen nachfragten, ob ich noch leben würde, was los sei, ob alles ok wär. Was ja eigentlich nett is, immerhin besser, als würde sich niemand einen Arsch interessieren. Trotzdem. 

Dann musste ich mich drum kümmern, dass wer ein Video löscht und klären, was die nächsten Tage passieren sollte.  Frankreich Part II weiterlesen

Siri: Sozialismus!

Wie schön das wäre, wenn wir einfach diesen Befehl in diese kleinen Maschinen sprechen könnten und schwupps. Fertig aus. Es gäbe viel viel mehr Geld,  über das wir verfügen könnten, weil die Transaktionssteuer endlich eingeführt wurde, weil dreiviertel der Gewinne der 30 reichsten Unternehmen weltweit einfach gerecht verteilt würden, so dass jeder Mensch ein Mindestmaß an Nahrung, Kleidung, Wohnraum etc. hätte.

Wie schön das wäre, wenn diese Maschinen das einfach mal machen würden, es würde niemanden der Reichen wirklich auffallen, dass denen ein paar Millionen fehlen. Wie schön das wäre, wenn Kriege sich nicht mehr lohnen würden, wenn die Natur zu schützen im Gegenteil sich extrem lohnen würde. Wie schön das wäre, wenn „sich lohnen“ umgedeutet wird in: gut für uns alle.

Hach wie schön und einfach das wäre, wenn die Maschinen die Gehirne der reichsten 30 Menschen umprogrammieren, dass die auf einmal auf die Idee kommen, ihr gesamtes Geld in humanitäre Hilfe/ Bildungssysteme oder Kunst zu stecken. Und wie schön das wäre, wenn die Menschen Anreize bekämen offen, ehrlich und gut zueinander zu sein.

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