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Geträumte Utopien vs. Realitätswahnsinn

Wie schaff ich es, nicht an der bestehenden Scheiße kaputt zu gehen und mir die Hoffnung zu bewahren, dass es bald besser wird.

Hey Realität! Realität: Was geht?

Realität! Sag du mir, wie es geht.

Vielleicht knall ich mich einfach zu, dröhn mich voll oder lass mir Tabletten verschreiben, die mich sedieren und das alles ertragen lassen.

Hey Realität? Wozu brauchst du mich?

Realität: Zu viele lassen mich im Stich.

Aber ist es nicht so, dass ICH allein meine Realität erschaffe? Bin ich dann nicht selber Schuld, wenn ich das Gefühl habe, alles sei beschissen. Beschäftige ich mich mit den falschen Dingen?

Hey Realität! Wieso bist du wie du bist?

Realität: Dass es kaum noch zu ertragen ist?

Ok. Also dann fliehe ich aus der Innenstadt, aus den Clubs, den Theatern und Kinosälen?? Oder ich höre ganz auf zu arbeiten und lebe als Eremit umgeben von grüner Natur inmitten von Wiesen und Wäldern? Eskapismus. Hedonismus. Liberalismus. Jej.

Oder ich schreie selbst erdachte Mantren und tanze nackt in der U-Bahn.

„Wir werden bald die Welt bewegen und uns den Gesetzen entheben.

Wir werden bald die Welt verändern und über rosarote Wolken schlendern.

Wir werden bald die Welt auch retten und alle befreien von ihren Ketten.“

Danach finde ich mich womöglich bald wieder in einer psychiatrischen Einrichtung wieder, wobei ich dann wenigstens mal unter normalen Menschen wäre.  Geträumte Utopien vs. Realitätswahnsinn weiterlesen

Kleine unbedeutende Würmchen…

Kleine unbedeutende Würmchen, die sich aufspielen wie eingebildete Fürsten. Nichts! geleistet, nichts GETAN außer Geld ausgeben und Auto gefahr’n. IMG_3332Ekelhaftes asoziales umgeben vom Dunst des schönen Scheins. Seriös gekleidet, rhetorisch perfekt, machen sie jeden Fakt zum gespött. IMG_3329 IMG_3331

Die neuen Götter, das sind wir selbst. Nur unendlich beschissen unser wandeln mit der Welt.

Hätten wir Gott mal besser noch nicht getötet. Nun ist es der Teufel, der in uns allen wütet.

Wie kommen wir das raus? Inquisition? Konsequenterweise durch Buddhas Sohn. IMG_3333

Freundschaft, Loyalität, Verpflichtung

…. geschrieben im Sommer 2015 in Livorno/ Italien.

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Arschloch zu sein, erleichtert das Leben in unserer Gesellschaft ungemein. IMG_2755Für mich gehört jedoch zu einem Menschen auch die Bereitschaft eben KEIN Arschloch zu sein. Dh für mich, dass es immer Menschen gibt, für die ich „mir den Arsch aufreiße“.

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Jeder Mensch hat andere Kapazitäten, aber nach einer kurzen Weile bekommt man sehr leicht heraus, wer NIE auch nur VERSUCHT zu helfen.

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Uneigennützigkeit und Aufopferungsbereitschaft sind für mich sehr wichtige Charaktereigenschaften eines (im weitesten sinne guten) Menschen. Ich liebe Menschen, die für etwas brennen. Jedes Licht geht einmal aus. Das ist keine Schande. Großen Respekt habe ich allerdings vor Menschen, die versuchen es erneut brennen zu lassen.

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Denn das ist der Grund warum wir leben. Lieben und Feuer entfachen. Freundschaft, Loyalität, Verpflichtung weiterlesen

Ich- ich – ich …

… und nochmal ICH.

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Ich brauche auch mal Zeit für mich.

Nur- leider lassen sie mich nicht.

Innere Dämonen. Die was von Verantwortung brüllen.

Äußere Kräfte, die ständig Hilfe schreien.

Ich helf ja auch so gerne. Allem, jedem . Außer Dir!

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Wo hört das Ich auf und die anderen an?

Ich brauche kleine Sicherheiten und manchmal warmes Wasser.

Alles andere ist Luxus.

Urlaub?? Kenne ich nicht. Nicht, seitdem ich frei bin.

Rente?? Ein Märchen, seitdem ich klein bin.

Stürmisch lenkende Gewitter.

Halsabschneider und ehrenlose Ritter.IMG_2627 IMG_2630 IMG_2637

Zerstreuung. Verblendung.

Vergeben und vergessen??

Sich einfach niemals wieder setzen.

Liebe. Mut.  IMG_2666 IMG_2663 IMG_2674Sich selbst als unperfektes Wesen zeigen und lieben lernen.

Schwierig ohne FreiRäume. Schwierig ohne Zeit.

Schwierig, aber machbar.

Genau wie Anarchie, Herr Nachbar! IMG_2679 IMG_2658IMG_2676IMG_2653