Archiv der Kategorie: Bildimpressionen

Urlaubs Fade Out…

Eigentlich geht Urlaub, also im Sinne von Erholung/ Abschalten/ Relaxen, bei mir erst nach einer Woche so richtig los… ich brauch mindestens so lange, um zu checken, dass ich mich um nichts zu kümmern brauch.

 

Leider war der Urlaub dann auch schon wieder um. Deswegen jetzt noch bissel Urlaub Fade Out. In Köln, aber nicht zu Hause. Im Exil. Da und doch woanders. Ich habe noch keine Lust auf Alltag, wann hab ich das je?

Ich mag (noch) nicht … arbeiten, diszipliniert sein, mich anstrengen. Ich kann vielleicht auch (noch) gar nicht?

Mein Geist schreit: MACH WAS!

Mein Körper sagt: NEIN.

So schwebe ich, ein wenig kopflos, die unbekannten Wege ab und lass meine traurige Seele noch etwas baumeln. In einer fast fremden Wohnung, in einer fast fremden Gegend. Ich dachte, mittlerweile, kenne ich alles in Köln. Gerade, als ich wieder einmal vorhatte hier endlich die Zelte abzureißen, fällt mir auf, wie ungewohnt diese Stadt auch sein kann.  NA toll… ich komm hier nicht weg …

Viel zu gerne bin ich oft auch hier und lauf immer wieder bekannte Wege ab.

Am Ende ist es auch echt scheiß egal, wo ich bin. Die Schranken, das Gefängnis und die Perspektiven schleppe ich immer mit mir mit. Es liegt stets an mir, mich daraus zu befreien. Es liegt an mir, nicht an den anderen. Ich ziehe den Ärger an, ich ziehe die Unlust an.

Ich bin kein Opfer meiner Triebe. Manchmal WILL ich eben genau das NICHT: und dann lass ich es laufen…. Ich bestimme dann aber wieder wann ich wieder erwachsen bin, in die Realität zurück komme oder mich zusammenreißen sollte. ODER? Vielleicht glaube ich auch nur, das alles selbst zu lenken… und irgendwas erlaubt sich fett einen Streich mit mir… was auch immer.

2-4 Tage Urlaub Fade Out sind schon ok. Die nächste Demo kommt sowieso. Der nächste Konflikt sicher auch genau wie die nächste Möglichkeit gegen Wände zu rennen. Gut, dass ich mit jedem Mal schneller auf die Beine komme. PROST. Ihr Fotzen.

Regenzeit im Vorfrühling

Endlich!!!

Menschen haben wieder was zu berichten. Das Wetter. Immer wieder… das Wetter. Nicht, dass wir andere Probleme hätten…

Das Wetter!!

Es spielt verrückt und mensch freut sich. Ausnahmezustand!!

Ach nee. Chaos. Frustration. Dieses beschissene Drecks- Wetter.

Nach der Sonne kommt der Regen. Ist doch ok.

Nachher haben wir wieder nix zu fressen.

Und die Bauern waren doch eh schon am Ende.

 

Die Natur übrigens auch… psst. Aber verratet es keinem.

Wobei…. die holt sich dann schon, was sie braucht.

Den Menschen braucht sie jedenfalls nicht.

Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen. Wobei, bei ersterem bin ich mir nicht sicher….

Dumm geboren wird niemand. Schlecht übrigens auch nicht.

Nur, unsere Zivilisation und Fünf-Klassengesellschaft wird mehr und mehr zum Fabrikat der sich selbstreproduzierenden, sich selbstversklavenden und sich über-Über-schätzenden Masse namens Mensch.

Es ist uns nichts mehr heilig. Solange wir Geld, Ruhm und Luxus riechen und nichts zu fürchten haben außer den Tod. Und solange unsere inneren Dämonen uns kontrollieren. Sehe ich leider ganz schön schwarz…. für die meisten.

Gott sei Dank. Kann ich das JETZT genießen. Von mir aus kann morgen alles enden. Ich hab das Wetter. Dieses Drecks- Kackwetter, was alle aufregt. Bringt mich zum lächeln. Ich finde es einfach wundervoll im warmen zu sitzen, dem Sturm zu zuschauen und die Tropfen danach von den grünen Blättern tropfen zu sehen.

Wenn der Himmel wieder aufreißt. Und der Wind vergeht.

Als wenn die Welt von vorn beginnt. Sich zu drehen.

Ich glaube nicht, dass alles getrennt ist.

Ich glaube dieses Wetter will uns was sagen….

 

 

 

 

 

Moment Gedicht

Es ist schier unglaublich, was ich schon alles werden wollte und nicht geworden bin. Es ist aber auch unglaublich, was ich trotzdem, nebenbei, fast aus Versehen bin.

Ein Kind mit großen Augen. Eine Erwachsene Frau mit Hüften. Ein Schmetterling und eine Fliege. Eine doofe Katze, die ganz anders ist als die üblichen Diven.

Eine Dichterin, Denkerin und Philosophin. Sprunghaft, wechselhaft und manchmal auch echt ekelhaft. Rasender Wüterich und handzahmes Lämmchen.

Je nachdem, welchen Knopf du drückst. Dieses Hoch nach einem Tief. Diese Wellen. Elektromagnetisch, statisch, dynamisch. Egozentrisch und selbstverliebt. Gefolgt von Hass und deinem Seitenhieb.  Moment Gedicht weiterlesen

Die Flut der Zeiten und Bilder

Gehetzt, verpetzt, benetzt, zersetzt.

Schon wieder so viel kassiert und doch nichts passiert.

In mir, bewegen sich ständig tausende von Stimmen.

Doch außen, da scheint es, wollen sie sich einfach nicht besinnen.

Berlin, Leipzig, Hamburg und Berlin.

Rostock, Köln, Overath, Schwerin.

Ich hab viel zu viel mal wieder im Sinn.

Verletze die Leute, die mich nicht verstehen.

Verdränge die Kälte, in meinem System.

Wie schön wär es doch, ein zu Hause zu haben.

Und zwar eines in mir und nicht im Kriegsgraben.

Naja…. so ist es. Karneval steht vor der Tür.

Verkriech mich dann lieber mal wieder im hier.

Ei ei ei . Au au au …. so viel Dummheit tut weh.  Die Flut der Zeiten und Bilder weiterlesen

Gefangen im Rhythmus

Alles fühlt sich wieder, so unwirklich, grotesk und absurd an.

Zwiegespalten zwischen den Rollen, Zeiten und Aufgaben.

Viel zu spät, mitunter vorbei. Viel zu viel Krempel und Allerlei.

Verzettelt, beklebt, geschrieben, zerlegt.

Keine Lust mehr auf die Diebe.

Keine Warnung vor dem Fall.

Nur für Spinner ist die Liebe.

Und doch wohl- mit schnellem Knall.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Doch halt! Etwas, das regt sich.

So einfach ist es eben doch nicht.

Mein Ende. Ich weiß schon.

Und tu es trotzdem nicht. EGAL.

Information ist wie Licht.

 

 

 

 

Was reg ich mich auf…

Aufregen bringt leider gar nichts.

TROTZDEM: REG ICH MICH AUF!!!!

… immer wieder dieselbe scheiße, diesselben fehler, beschissenen scheißdreckparasitären mistkäfer hurensöhne und hinterfotzigen arschgeigigen passiv-aggressiven oberstreber und Innen.

…. ach du meinst dich? 😉 

 

CHILL BABY. Der Herbst ist doch so schön und die Welt wird dieses Jahr ganz bestimmt noch nicht untergehn. VERTRAUEN.

….. wie soll ich denn jemanden noch vertrauen, wenn ich schon so oft damit auf die Fresse gefallen bin? Wie kann man mir noch vertrauen, wenn ich schon so oft Menschen hab fallen lassen?

… Wie soll das denn gehen, die Balance zu finden, wenn der Sturm permanent über einem schwebt, der Boden unter den Füßen fehlt und man ein ganz schlechter Drahtseiltänzer ist???

 

NAJA: sicher dich halt ab, zieh dir warme Sachen an, und üb ein bisschen mehr. MICH NERVT DEIN RUMGEJAMMERE.

 

Time out and cool down

I need a time out. I wish I could press a button and time would stop for a second.  

Why I always feel, I am missing something, or someone? Why it is so hard to find peace inside me?

Of course, its hard.. in such a fucking strange world. But still… it is in my head. And in my mind. So we all are creating our own world.

So… does that mean?

I want to suffer. I want to feel pain. But I won’t die. I am killing myself slowly… Because I need to spread much more love, much more hope, and lots of ideas for a better world. UTOPIA is near.

I don’t believe that I would see this one day. But I believe, one day, the people will be free. Now… they’re realize that THEY already HAVE everything. Inside. POWER. Love.

We just have to get out of our own built caves….

Respect Existence or Expect Resitance!

So. Here we are again. Full of Energy. A bit Hope and lots of Anger.

I believe, that we need to stop big companies, politics or ourselves to destroy everything. But how. I can not force anybody to do something. But I wish I could.

 

We need to fight. Our demons. AND the capital.

AND to forgive each other, and believe in a better world.
Without believing, you just can bury yourself right now.

Without talking to the enemies, trying to tell them what we think, we can just grab the weapons immediately and kill everybody.

PEACE.?!!

But how we can talk to our enemies, when we can not even talk to our friends and family? How can we listen?

Where shall we beginn. Change is not possible without changing.
Maybe just begin, right here. Listen and watch.

So. He we go again. Rock around the clock. Time is running. Things are changing. We have to move on. And on and on and on.

I believe in balance, love and really hope that I never have to use a gun.

 

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…