Nach knapp einer Woche Siem Reap, wollte ich dann weiter ziehen Richtung Süden und man erzählte mir, von Sihanoukville aus käme man am besten zu den besten Hippiestränden. Koh Rong war die bekannteste Insel, wohin die meisten Touristen fuhren.
In der Regel fährt man mit dem Nachtbus für 18-20 $ ca 8 Stunden da runter und dann weiter mit dem Boot auf die verschiedenen Inseln. Ich bekam den Tipp nach Koh Ta Kiev zu fahren, da es dort weniger Touristen gibt und es alles in allem entspannter sein sollte. Aussteigen und rumhängen weiterlesen →
Leider müssen Line und Phillip mehr arbeiten als ich gerade und deswegen hieß es auch wieder „Bye Bye“ sagen. Ich blieb noch eine Nacht länger auf Koh Payam in einem Zelt. Bungalows sind für eine Person mit Low Budget einfach zu teuer.
Am Abend gab es ein kleines Live- Konzert im Resort nebenan und nette oberflächliche Gespräche beim Abendbrot. Ein Mädel war total begeistert von den ganzen Open-Air Elektro Partys in Deutschland. Ein portugiesisches Pärchen hat mir von einem Festival dort erzählt, wo ich vielleicht mal arbeiten möchte. Ein Thai hat sich in mich verliebt, aber ich musste ihn verlassen. Hat mir die Wartezeit morgens um 8:00 Uhr versüßt und ich hab ihm versprochen, dass bald die nächste hübsche und supersüße Liebe seines Lebens kommen wird.
Von Ranon ging es dann mit dem Bus weiter nach Krabi! Ein echt altes Ding, was von außen garc nicht mal so schlecht aussah, aber wenn man drin saß, sah das Ding echt ein bisschen klapprig aus. Es gab kein Klo und sowas ähnliches wie ne Klimaanlage. Auf dem Amaturenbrett standen Flaschen mit undefinierbaren Flüssigkeiten und Pferdefiguren.
Es dauerte insgesamt 10 Stunden bis ich in Krabi landete. Erstmal mit dem Boot nach Ranon, dann zur Bushaltestelle. Da gewartet ne Stunde, bis der Bus dann los ist und dann noch mal gute 5 Stunden Fahrt. War aber cool. Ich saß direkt vorne und hab n super Blick gehabt.
Im Preis für die National Park Tour inbegriffen waren außer dem Essen und der „Umweltsteuer“ auch Saffari Touren und eine Tour durch den Jungle und durch eine Höhle. Ich hatte ja keine Ahung, worauf ich mich da eingelassen hab…
Morgen-Saffari
Auf dem Weg zum „Nam Talu Cave“…
Motor eines Longtail Bootes.. irgendwie cool^^
Müll im Paradies.
Durch den Wald… Anarchie
So viel haben wir schon… da unten lag unser Boot.
… Pilze und Bäume…
… und dann wurd es krass.. keine Bilder mehr, weil wir nur in Schuhen und Badeanzug durch die Höhle sind. Es war sooo dunkel, so eng und ich hatte richtig richtig Schiss. Ich hatte das schrecklichste Gefühl eines zivilisierten Menschen. Der Natur völlig ausgeliefert zu sein… Aber ich hab mich zusammen gerissen und hatte irgendwie seltsamerweise auch riesen Spaß dabei. Nervenkitzel pur!!
In einer anderen Höhle, hab ich diese Bilder gemacht…
Langzeitbelichtung ist einfach cool^^
Und ein gefährliches Tier… man hat uns erztählt auch Schlangen gesehen zu haben, aber nich auf unsere Tour. „Nur“ ne Menge riesiger Spinnen. Im engen, dunklen Raum, wo man sich zwangsweise an der Wand festhalten muss, ne nich so geile Vorstellung. Aber ich lebe 😉 xD
Nach einem dreistündigem Aufenthalt in Krabi und freudigem Wiedersehen zwei meiner liebsten aus Kölle, gings dann auch schon weiter Richtung Khao Sok – ein Nationalpark mit abgefahrener Landschaft und einem künstlichem Stausee, den es erst seit ca 30 Jahren gibt. Erst jetzt hatte ich das Gefühl in Thailand angekommen zu sein.