Archiv der Kategorie: Gedicht

Gefangen im Rhythmus

Alles fühlt sich wieder, so unwirklich, grotesk und absurd an.

Zwiegespalten zwischen den Rollen, Zeiten und Aufgaben.

Viel zu spät, mitunter vorbei. Viel zu viel Krempel und Allerlei.

Verzettelt, beklebt, geschrieben, zerlegt.

Keine Lust mehr auf die Diebe.

Keine Warnung vor dem Fall.

Nur für Spinner ist die Liebe.

Und doch wohl- mit schnellem Knall.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Doch halt! Etwas, das regt sich.

So einfach ist es eben doch nicht.

Mein Ende. Ich weiß schon.

Und tu es trotzdem nicht. EGAL.

Information ist wie Licht.

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…

Why people are so…

Amazing from time to time. I love to share my love and life with.

Fucked up from time to time. I hate to see their frustrations.

I can not help them. I can just try.

Lonely, while there are thousand people around.

Stressed, even when they go to Yoga Classes.

I can not help them. I can just try.

Virtuos and excellent? They are human beings.

Powerful and strong, even they experienced the greatest shit?

I am impressed. I am in love.

Love is the only thing on earth, that holds everything together.

Love is stronger than hate.

Amazing, lovely, strong, powerful, lonely, sad, helpless…

From time to time.

Every mood comes in waves. Up and down.

Like everything in life.

Im Nebel der singenden Diebe

Mir brummt der Schädel, ich flattere und fliege.

Verloren im Nebel, der singenden Diebe.

Berauschende Gelassenheit, täuschend echtes Theater.

Fremd verbrauchte Freiheit verschwindender Liebhaber.

Das Glück des Momentes, nie wieder zu erleben.

Angstvolle Vorhersehung, unendliches Streben.

Mut, Wut, Verzweiflung. Zerquetscht sein im Hier.

Ein Gefühl der Verweigerung und billiges Bier.

Was suchen die Wilden der Ärmsten unter Tage?

Warum finden und bilden wir allein diese Frage?

Hab ich recht oder du? Bist du schlecht oder gut?

Los, heben wir ab! Nach uns die Sintflut!

Grenzenlose Freiheit ist eine Illusion

Besessen vom Licht, zerfressen die Hoffnung.

Der Behälter undicht und viel zu viel Täuschung.

Menschengefühle trotz Roboterleben,

neue Utopien wird es so doch nicht geben.

Wir sind gefangen im Alten und lang Bekannten,

zu bequem ist es einfach mit diesen Hirnschranken.

Was mich eigentlich plagt, das verstehen nicht viele.

Ich weiß es ja selbst kaum, nur diffuse Gefühle.

Meine Gedanken die kreisen ziellos umher,

Was bringen sie mir? Was bringen sie mir.

Bin zum Scheitern geboren, trotz riesigem Potenzial.

Ich will einfach nicht passen, es ist mir egal.

Zum Teufel mit dem Ansehen von den falschen Leuten.

Betrügerische Heuchler, die uns damals betreuten.

Ich schau in deine Augen und sehe kein Ich.

Keine Seele, keine Hoffnung, nur ein fragendes Nichts.

Reiß dich zusammen, so schlimm bist du echt nicht.

Vielleicht etwas seltsam mit zu viel oder wenig Gewicht.

Komm damit klar, du bist so ziemlich einzigartig.

Auch wenn du nicht Geschichte schreibst, bleibst du großartig.

Innerer Frieden trotz Gottlosigkeit?

Sünden in Maßen, bis etwas schreit?

Verdammte Moral und Gutmenschlichkeit.

Ich muss mich aufspalten, sonst komm ich nicht weit.

Die Ambilvalenz ist in mir vereint.

Das gute und das schlechte, dass immer verneint.

So geht es auf ewig im Kreis des Universums.

Besessene Dunkelheit, inmitten des Glaubens.

 

 

 

 

 

Wozu stressen?

 

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Aufgeschoben, abgezogen und dann wieder hingebogen.

Hintertüren aufgeblieben und dann wieder raus getrieben.

Verdammt nochmal, ich komm nicht klar,

als wenn’s das schon gewesen war.

Meine Träume, die sind zwar gescheitert,

Doch hab ich dabei meinen Horizont erweitert.

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An was neues zu glauben, trau ich mich nicht.

Die Angst noch zu groß, dass mein Herz wieder bricht.

So genieße ich lieber genau jetzt meine Zeit,

als mir Beine auszureißen für etwas, das nicht bleibt.

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What the fuck. I go slow.

 

 

 

Peace of shit

Weapons for peace, is a peace of shit.

Fighting for peace, means a peace of shit.

The only freedom is when people are free.

Including love and –  harmony.

War for the right thing, can never be right.

War for the one truth, can never be true.

War is the problem, Doesnt matter why.

War for the peace, is a reason to cry.

Selling weapons for freedom, is a peace of shit.

Weapons in schools, are a peace of shit.

Violence for liberty, is a peace of shit.

Probably necessory, but a peace of shit.

 

 

Ohnmachtsgefühle und dreckige Spiele

Es gäb genug für alle, man müsst es nur verteilen.

Vielleicht einsehen, dass wir eins sind. Und unsere Wunden heilen.

Von Jahren Unterdrückung, Sklaverei und Folter.

Wollen wir dahin echt zurück? Mir scheint so, viele woll’n das.

Kein vergeben, kein vergessen! Das bringt uns nicht weiter.

Menschen machen eben Fehler, sind sie noch so unverzeihbar.

Wenn wir wirklich was bewegen wöllten, müssten wir mal weg da.

Solange ich noch atmen kann, werd ich keinem bewusst schaden.

Wer mir zufällig in die Sphäre platzt,  werd ich aus Versehen schlagen.

Denn ich kann echt gefährlich sein, in Situationen die mich bewegen.

Doch am Ende geht’s mir nur darum, friedlich mit allen zu leben.

Wie einfach es wär, ohne eine Heer oder Muttis Gewehr.

Paradiesisch zu leben, auf diesem Planeten?

Ich glaub’s fast nicht mehr…

Zu egal ist den meisten, was neben ihnen passiert.

Zu abgelenkt und voll gestopft, die  Ignoranz und Gier grassiert.

Die meisten zu vernebelt, um noch irgendwas zu checken.

Die Medien sagen uns jeden Tag, wie und dass wir bald verrecken.

Oder sind wir schon tot? Und ich hab’s nur noch nicht begriffen?

Muss ich euch erst töten, um das endlich zu wissen?

Das will ich eigentlich echt ungern. Also schau ich besser nicht Fern,

Ich schaue lieber aus dem Fenster und beobachte unsere Gangster.

Sind wir verdammt und zum Leiden geboren?

Die Lösung all dessen, ist sicher nicht Morden.

Ihr Wichser! Habt doch den Knall nicht gehört.

Nur für ein paar Millionen , ihr alles zerstört.

So unterschiedlich wir sind, so gleich sind wir doch.

Ein lächelndes Kind erwärmt den grausamsten Gott.

Wir müssten nur lernen, die Gefühle zu kontrollieren.

Herr unserer Gedanken, das könnten wir üben.

Denn wir sind es doch, die all das produzieren.

Wir könnten es stoppen und alle Staaten liquidieren.

 

 

 

 

 

Flucht nach vorn

Die Zeit verfliegt, doch ich brauche viel mehr davon.

Fliegen und Bienen kommen vielleicht gerade so davon.

Robotermenschen und Nachtarbeiter

verletzendes Tempo und Gastarbeiter.

Nur noch diesen einen Tag überstehen –

und dann den nächsten. Viel weiter kann

doch niemand in die Zukunft mehr sehen.

Berlin gestreift, Köln noch immer nicht verlassen.

So sitz ich im Regen, die Kindheitsbilder verblassen.

Was ist real. Ich bau mir doch die Welt.

So wie sie mir eben gar nicht gefällt.

Wie können wir loslassen von etwas, das uns besitzt?

Wie kann ich vergeben, jemandem der mich verletzt?

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