Es gäb genug für alle, man müsst es nur verteilen.
Vielleicht einsehen, dass wir eins sind. Und unsere Wunden heilen.
Von Jahren Unterdrückung, Sklaverei und Folter.
Wollen wir dahin echt zurück? Mir scheint so, viele woll’n das.

Kein vergeben, kein vergessen! Das bringt uns nicht weiter.
Menschen machen eben Fehler, sind sie noch so unverzeihbar.
Wenn wir wirklich was bewegen wöllten, müssten wir mal weg da.

Solange ich noch atmen kann, werd ich keinem bewusst schaden.
Wer mir zufällig in die Sphäre platzt, werd ich aus Versehen schlagen.
Denn ich kann echt gefährlich sein, in Situationen die mich bewegen.
Doch am Ende geht’s mir nur darum, friedlich mit allen zu leben.

Wie einfach es wär, ohne eine Heer oder Muttis Gewehr.
Paradiesisch zu leben, auf diesem Planeten?
Ich glaub’s fast nicht mehr…
Zu egal ist den meisten, was neben ihnen passiert.
Zu abgelenkt und voll gestopft, die Ignoranz und Gier grassiert.
Die meisten zu vernebelt, um noch irgendwas zu checken.
Die Medien sagen uns jeden Tag, wie und dass wir bald verrecken.

Oder sind wir schon tot? Und ich hab’s nur noch nicht begriffen?
Muss ich euch erst töten, um das endlich zu wissen?
Das will ich eigentlich echt ungern. Also schau ich besser nicht Fern,
Ich schaue lieber aus dem Fenster und beobachte unsere Gangster.

Sind wir verdammt und zum Leiden geboren?
Die Lösung all dessen, ist sicher nicht Morden.
Ihr Wichser! Habt doch den Knall nicht gehört.
Nur für ein paar Millionen , ihr alles zerstört.

So unterschiedlich wir sind, so gleich sind wir doch.
Ein lächelndes Kind erwärmt den grausamsten Gott.
Wir müssten nur lernen, die Gefühle zu kontrollieren.
Herr unserer Gedanken, das könnten wir üben.
Denn wir sind es doch, die all das produzieren.
Wir könnten es stoppen und alle Staaten liquidieren.
