Auch nach 100 Jahren Wahlrecht für Frauen in Deutschland, ist die Emanzipation noch längst nicht abgeschlossen.

Immerhin seit der #metoo Debatte hat sich einiges geregt in der Männerwelt. Von Verunsicherung bis Verfolgungswahn hin zum Anti- Feminismus ist alles dabei. Mann fühlt sich bedroht. Zu Recht. Wobei…. die guten keine Angst zu haben brauchen. Die, die nicht von gestern sind, haben eh schon begriffen, dass Frauen* toll sind.

Gestern liefen 2000-3000 Menschen durch Köln und zelebrierten die Frauen. Vor zehn Jahren war das noch undenkbar. Kein Mensch wusste was der Frauentag ist. Heute berichtet sogar die Tagesschau. Es besteht noch Hoffnung.

Die Gefahr besteht einzig allein darin, dass die lange Unterdrückten und Geschändeten sich nun zu einem Rachefeldzug aufmachen und die Verhältnisse einfach umkehren. Die Männer sind nun das niedere Wesen, die es mit Macht zu unterdrücken gilt. Vielleicht muss das so, weil Entropie und so…. ich hoffe nur, dass das keine 2000 Jahre andauert, sondern die weibliche Seele früher zur Ruhe kommt.

Am Ende hilft keine Rache, um Wunden zu heilen. Nur Vergebung. So schwer es auch ist. Frieden wird es nur geben, wenn wir lernen alle miteinander respektvoll umzugehen….

Ich hab es gefeiert, gestern mit so vielen Menschen lautstark durch Köln zu laufen. Die Unterstützung seitens vieler Cis-Männer war auch nicht zu leugnen. Hätte ich nie gedacht, dass wir mal gemeinsam für die Rechte der Frauen kämpfen. So muss das sein.

Freiheit, Gleichheit, Solidarität. Überall auf der Welt mit allen Unterdrückten, Ausgebeuteten, Andersdenkenden und Andersfühlenden. Für Frieden in Europa und der Welt. Gegen den Rückwärtstrend. Es geht nur vorwärts.

Europa darf nicht gespalten werden. Wir müssen eins werden und den Kapitalismus überwinden. Post- Wachstumsökonomie, Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen. Staaten, Banken und riesige Privatvermögen enteignen und gerecht verteilen. Parteien überwinden. Wir müssen jetzt handeln.


