
Hach ja und noch ein freudiger Tag so kurz vor der Sommerpause. Am 11.07.2019 beschloss der Landtag das unsägliche neue Hochschulgesetz, nachdem es wieder eine Anwesenheitspflicht geben soll und Student*innen mit Sanktionen rechnen müssen, wenn sie nicht in Regelstudienzeit fertig sind. Außerdem soll die Zivilklausel gestrichen werden, die Uni’s verpflichtet, nur für Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie zu forschen. Na sowas… wie unfrei das ist.

Außerdem gibt es nun einen schwammigen Passus, nachdem Student*innen exmatrikuliert werden können, die den normalen Uni- Betriebsablauf stören… (da gab es eine andere tolle Formulierung, die mir grad entfallen ist). Was alles heißen kann. 
Die einzige Hoffnung ist, dass es den Uni’s noch selbst überlassen ist, ob sie die Maßnahmen durchsetzen und dann kommen ja auch irgendwann wieder Wahlen, zu denen hoffentlich mehr Student*innen hingehen und deutlich links von SPD wählen. Es ist echt dramatisch, dass die Linken nicht mehr im Landtag sitzen, so nervig und scheiße die auch teilweise sind. Wenn nur noch die Grünen als Stimme der Menschlichkeit, Freiheit und Selbstbestimmung dagegen halten, ist das schon traurig…

Wäre natürlich auch cool gewesen, die PARTEI drin zu haben, aber alles in allem könnten sich einfach mal viel mehr Studenten an politischen Prozessen beteiligen, als nur auf schnelle Erreichung ihrer Credits zu schauen…. was zugegebenermaßen nun mit dem neuen Gesetz erschwert wird. 
Das mir das egal sein dürfte, sollte nicht verwundern. Mich bewegt es eher und es wird nötig, bald mal im Landtag vorbei zu schauen. Und vor allem werde ich anfangen, den Betriebsablauf noch intensiver zu stören, ich werde wieder vermehrt in jedem Seminar eine politische Diskussion vom Zaun brechen, sodass jeder Dozent* verzweifelt, weil er ihren Stoff nicht durchbekommt.

Das wird ein Spaß. Sie können gerne mal versuchen, mich ruhig zu stellen.














Die Polizisten sind ja schon fast unsere Freunde. So werden sich die Reichen und Mächtigen nicht davon überzeugen lassen, ihren Handel und das globale Wirtschaften zu überdenken.





