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What the…

Es macht keinen Sinn zu beschreiben, was in meinem Leben so schief läuft. Zu aller erst ist es nämlich einfach meine Unfähigkeit mich an den Status Quo zu gewöhnen. Die soziale Kälte, Leistungsdruck, Egogeficke und immer laut schreiend. Hier!! Ich Ich Ich!!

Wenn ich dann mal drin bin, in diesem Strudel, fang ich an mich selbst zu sabotieren. Ich will keine erfolgreiche Unternehmerin sein. Oder doch=? Will ich es nicht eigentlich doch allen zeigen? will ich nicht, dass sich vor mir alle verbeugen?

Heute so, morgen ganz anders.
Gut, wenn ich dich wieder nicht dran lass.
Ich könnte verzweifeln und tu es doch nicht.
Ich liebe das Leben auch ohne Gesicht.

Was weiß ich schon?? Was weißt du schon??
Schreit die Krone der Schöpfung mit Mindestlohn. 

Eine freie Gefangene.
Im Strudel dichtenden Lebens.

Wieso erkennen wir uns selbst nicht?
Wann fangen wir wieder an zu leben.
Wer wird uns bis zu letzt lieben.
Warum können wir nicht vergeben.

 

Ich will das Leben trinken.
Und es auf ewig festhalten.
So scheiße es ist.
Ich liebe es, mich aufzuspalten.

Prekär beschäftigte Transaktionsmütter

Prekär beschäftige Transaktionsmütter.

Teilzeitverlierer oder Vollzeitassi?

Fachkräftemangel im Internethandel??

Rationalisierungsmaßnahmen!!

Synergien schaffen?! Menschen gefrieren!!

Vegane Tabletten, elektrische Zigaretten.

Brillen sind wieder in. Besonders die hässlichen.

Die Ampel überspringt das gelb. Rot- grün.

Alles läuft los. Ich bleib zurück.

Das Ende ist nah, doch was kommt danach?

Gänseblümchen- Workshop zum Nicht-denken.

Tomaten- Butterkuchen als Dessert?

Benjamin Blümchen spielt jetzt Geige.

Sprinkleranlage, Kaktus und Feige.

Eierwärmer, Eierschneider, Eierbecher.

Teewurstmesser.— Zwiebelzerhacker!!!!

….und Senftopfschaaaaaaaale.

Moment Gedicht

Es ist schier unglaublich, was ich schon alles werden wollte und nicht geworden bin. Es ist aber auch unglaublich, was ich trotzdem, nebenbei, fast aus Versehen bin.

Ein Kind mit großen Augen. Eine Erwachsene Frau mit Hüften. Ein Schmetterling und eine Fliege. Eine doofe Katze, die ganz anders ist als die üblichen Diven.

Eine Dichterin, Denkerin und Philosophin. Sprunghaft, wechselhaft und manchmal auch echt ekelhaft. Rasender Wüterich und handzahmes Lämmchen.

Je nachdem, welchen Knopf du drückst. Dieses Hoch nach einem Tief. Diese Wellen. Elektromagnetisch, statisch, dynamisch. Egozentrisch und selbstverliebt. Gefolgt von Hass und deinem Seitenhieb.  Moment Gedicht weiterlesen

Zwischen den Jahren

Ruhiges Hinterland, schöne Landschaften. Bei nasser Kälte.

Schon wieder Weihnachten, schon wieder älter.

Entwicklungen, Entzückungen, alte Freunde und Bier.

Ich kann mich nicht beschweren. Mir geht es ok.

Besser geht immer, aber viel schlechter auch.

Ich bete und hoffe, dass das Ende sich noch zieht.

Hab mich derweil mal wieder verliebt.

Mein bürgerliches Korsett noch nicht abgelegt.

Die Freiheit zu riechen, reicht als Illusion.

Träume vergießen, versanden und finden mich schon.

Innere Leere, geistiger Umnachtung.

Schatten und Licht, respektlose Achtung.

Na bitte. es passt schon.

Gefangen im Rhythmus

Alles fühlt sich wieder, so unwirklich, grotesk und absurd an.

Zwiegespalten zwischen den Rollen, Zeiten und Aufgaben.

Viel zu spät, mitunter vorbei. Viel zu viel Krempel und Allerlei.

Verzettelt, beklebt, geschrieben, zerlegt.

Keine Lust mehr auf die Diebe.

Keine Warnung vor dem Fall.

Nur für Spinner ist die Liebe.

Und doch wohl- mit schnellem Knall.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Gefangen im Rhythmus, Knechte der Zeit.

Verloren ist, was mit muss, keine Mauer zu weit.

Doch halt! Etwas, das regt sich.

So einfach ist es eben doch nicht.

Mein Ende. Ich weiß schon.

Und tu es trotzdem nicht. EGAL.

Information ist wie Licht.

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…

Im Nebel der singenden Diebe

Mir brummt der Schädel, ich flattere und fliege.

Verloren im Nebel, der singenden Diebe.

Berauschende Gelassenheit, täuschend echtes Theater.

Fremd verbrauchte Freiheit verschwindender Liebhaber.

Das Glück des Momentes, nie wieder zu erleben.

Angstvolle Vorhersehung, unendliches Streben.

Mut, Wut, Verzweiflung. Zerquetscht sein im Hier.

Ein Gefühl der Verweigerung und billiges Bier.

Was suchen die Wilden der Ärmsten unter Tage?

Warum finden und bilden wir allein diese Frage?

Hab ich recht oder du? Bist du schlecht oder gut?

Los, heben wir ab! Nach uns die Sintflut!

Grenzenlose Freiheit ist eine Illusion

Besessen vom Licht, zerfressen die Hoffnung.

Der Behälter undicht und viel zu viel Täuschung.

Menschengefühle trotz Roboterleben,

neue Utopien wird es so doch nicht geben.

Wir sind gefangen im Alten und lang Bekannten,

zu bequem ist es einfach mit diesen Hirnschranken.

Was mich eigentlich plagt, das verstehen nicht viele.

Ich weiß es ja selbst kaum, nur diffuse Gefühle.

Meine Gedanken die kreisen ziellos umher,

Was bringen sie mir? Was bringen sie mir.

Bin zum Scheitern geboren, trotz riesigem Potenzial.

Ich will einfach nicht passen, es ist mir egal.

Zum Teufel mit dem Ansehen von den falschen Leuten.

Betrügerische Heuchler, die uns damals betreuten.

Ich schau in deine Augen und sehe kein Ich.

Keine Seele, keine Hoffnung, nur ein fragendes Nichts.

Reiß dich zusammen, so schlimm bist du echt nicht.

Vielleicht etwas seltsam mit zu viel oder wenig Gewicht.

Komm damit klar, du bist so ziemlich einzigartig.

Auch wenn du nicht Geschichte schreibst, bleibst du großartig.

Innerer Frieden trotz Gottlosigkeit?

Sünden in Maßen, bis etwas schreit?

Verdammte Moral und Gutmenschlichkeit.

Ich muss mich aufspalten, sonst komm ich nicht weit.

Die Ambilvalenz ist in mir vereint.

Das gute und das schlechte, dass immer verneint.

So geht es auf ewig im Kreis des Universums.

Besessene Dunkelheit, inmitten des Glaubens.