Archiv der Kategorie: Gedicht

Die Belanglosigkeit eines starken Gefühls

Zersetzte Kuchenreste voll krummen Regenbogen, getragen durch die unmissverständliche Umarmung dreier Katzen.

Verlorene Gitterstäbe, vernebelte Zahlenreihen. Im trockenen bei Nacht lässt sich die Wärme doch ertragen. Mit dreifaltigem Kitt.

Obligatorische halb Wahrheiten, verhasste Geliebte und Ex- Lover, die sich deiner Träume bemächtigen. Fesselndes Unheil, verblendete Unschuld. Unfreie Freiheit.

Illusionen werden zu Visionen, ersetzen Realitäten, gemischt mit Entitäten, Paritäten und kommunalem Wahnsinn. Lokal globale Trennmittel, Waschpulver und Seifenblasenbeschwerer.

Bekloppte, Irre, Psychonauten und Chaoten. Fehlende Kindheit, Verantwortungsloses Theater, Fernsehen und andere mediale Foltereinheiten.

Taubennester vermögen keiner Seele zum Schutz die Tasse ausleeren. Verpasste Feldkritzelei, warmes Bierdosenei und verschimmelter Nachmittagsbrei.

Das Gute zu verbrauchen, die Grenzen zu verschieben. Verrückte Zeit, verwandelte Einheit und immer wieder dieses unendlich dumme, hochfrequente Rauschen. Rosa!!!

Oder war es grün? Weiß? Rot?

Die Welt in schwarz -weiß wahrzunehmen und zu verstehen,  ist durchaus bequemer, als in 17 Millionen Farben. Zu viele Farben überfordern meinen  verkopften Geist. Wir können da ein Lied von singen.

Die Planlosigkeit einer Irritation

Inhalte überwinden! Ja ja ja.. nee nee nee…

Es wurde alles gedacht, gesagt, geschrieben.

Alles was ich hervorbringe, war irgendwie anders schon mal da.

Alles nur geklaut. Nichts ist wirklich gut.

 

Transformieren, generieren, dezidieren.

Manipulieren, tote gefrieren und sich verlieren.

Wieder hoch, weiter runter. Mit daneben von wegen dagegen.

Streben und Leben. Verweigerung, Totaler Wahnsinn.

Puddingpulver, Schneidebretter.

Kohlrabi und Ungewitter.

 

 

 

Gedicht über’s Verliebt-sein

Was ist das schon wieder, es ist wie verhext.

Als hätte ein Wesen, in mein Gehirn sich gehakt.

Nun spukt es da rum, die Hormone spieln verrückt.

Ich fang an zu träumen, der Realität weit entrückt.

So schnell wie es kam, ist’s meist auch vorbei.

Dieser unbeschreibliche Zauber voll Gefühlsduselei.

Ich hatte ganz kurz das Gefühl, total richtig zu sein.

Gefolgt von der Angst, bald wieder falsch zu sein. 

Doch egal. Ich werde hineingucken und nicht zurück schrecken.

Auch vor deinem Abgrund, den du willst verstecken…

Nun war ich am Abgrund. Voller Schmerz ist dein Herz.

Die Vergangenheit neblig, deine Zukunft verkehrt.

Dein Hier das heißt High sein, Nihilismus und Rotwein.

Keine tanzenden Kinder, loses festklammern am Dasein.

Eisblaue Augen, in denen ich mich verlier‘.

Dein Geruch flüstert Heimat, deine Lippen, bleib bei mir.

Ich würd dir gern helfen, das Licht wieder zu sehen.

Meine Erfahrung aber sagt mir, wir können allein kaum gehen.

Wenn wir uns tragen, fallen wir zusammen.

Es ist echt besser wir heilen, jeder für sich.

Gemeinsam.

Universale Unwahrheiten

Auf der Suche nach Wahrheit gerät der Mensch immer wieder in die Fänge des Simplicissimus. Es muss doch alles einfach und nur das eine völlig wahr sein. Universell und absolut endgültig sowieso. Doch nix da. Im Netz der Gedanken und Ideen, der vermeintlichen Einfachheit der Dinge, werden wir krepieren.

Wir krepieren an unseren eigens kreierten Dämonen, Viren und Despoten. Wieso schließt er sich selbst ein? Warum befreit er sich nicht.

Determinierter Determinismus. Effizient, evident immament leistungsorientiert.

Nichts muss mehr Sinn machen. Lasst ihn die Inhalte überwinden. Kleider verschwinden und Irreale Realitäten, virtueller Welten und Luftabwehrraketen. Freudige Tänze, Glitzer kotzende Einhörner auf Seidenem Papierflieger.

Immer wieder, und wieder und wieder. Ihr langweilt mich. Die Menschen nerven mich, die Politik macht mich fertig. Ich fange an zu schreien vor Wut, alles kocht und lodert. Ein falscher Blick und ich expoldiere.Bald stellt sich die Frage. Einsame Insel, Untergrund oder doch zum Terroristen ausbilden lassen?

Aber vorher BITTE!!!! Einmal noch die Rationale Realität schreien hören. So ist es eben und ich geh kaputt. Wer kommt mit?Wohl eher nicht so viele. Ihr Feiglinge!!! Universale Unwahrheiten weiterlesen

What the…

Es macht keinen Sinn zu beschreiben, was in meinem Leben so schief läuft. Zu aller erst ist es nämlich einfach meine Unfähigkeit mich an den Status Quo zu gewöhnen. Die soziale Kälte, Leistungsdruck, Egogeficke und immer laut schreiend. Hier!! Ich Ich Ich!!

Wenn ich dann mal drin bin, in diesem Strudel, fang ich an mich selbst zu sabotieren. Ich will keine erfolgreiche Unternehmerin sein. Oder doch=? Will ich es nicht eigentlich doch allen zeigen? will ich nicht, dass sich vor mir alle verbeugen?

Heute so, morgen ganz anders.
Gut, wenn ich dich wieder nicht dran lass.
Ich könnte verzweifeln und tu es doch nicht.
Ich liebe das Leben auch ohne Gesicht.

Was weiß ich schon?? Was weißt du schon??
Schreit die Krone der Schöpfung mit Mindestlohn. 

Eine freie Gefangene.
Im Strudel dichtenden Lebens.

Wieso erkennen wir uns selbst nicht?
Wann fangen wir wieder an zu leben.
Wer wird uns bis zu letzt lieben.
Warum können wir nicht vergeben.

 

Ich will das Leben trinken.
Und es auf ewig festhalten.
So scheiße es ist.
Ich liebe es, mich aufzuspalten.

Der Lauch der Dinge

Wahnsinn und Vorfreude.
Verletzte Erde, zerlegte Bäume.
Feuer im Wald bei Brandstufe vier.
Brandschutz im Garten- nie wieder im Hier.

Dein Hier das heißt high sein.
Realitätscheck mit Rotwein.
Wild tanzen  die Zwerge,
Über Hexen die Berge.

Ausbeutung, Zerstreuung,
Wiedergutmachung und Hitler?
Wer sind die Nazis, wer die Ermittler?
Alle Deutschen sind schuldig. Alle Juden die Opfer.
Was machen die Kurden?
Gibt es Frauen in Kambodscha?

Mich nerven die Leute mit ihren Halbwahrheiten und dabei seh ich mich selber wahre Lügen verbreiten.

Woran sollst du glauben? Wieso denn nicht anders?
Gelähmte Hoffnung, Kapitalismuskritik kann was.

Prekär beschäftigte Transaktionsmütter

Prekär beschäftige Transaktionsmütter.

Teilzeitverlierer oder Vollzeitassi?

Fachkräftemangel im Internethandel??

Rationalisierungsmaßnahmen!!

Synergien schaffen?! Menschen gefrieren!!

Vegane Tabletten, elektrische Zigaretten.

Brillen sind wieder in. Besonders die hässlichen.

Die Ampel überspringt das gelb. Rot- grün.

Alles läuft los. Ich bleib zurück.

Das Ende ist nah, doch was kommt danach?

Gänseblümchen- Workshop zum Nicht-denken.

Tomaten- Butterkuchen als Dessert?

Benjamin Blümchen spielt jetzt Geige.

Sprinkleranlage, Kaktus und Feige.

Eierwärmer, Eierschneider, Eierbecher.

Teewurstmesser.— Zwiebelzerhacker!!!!

….und Senftopfschaaaaaaaale.

Moment Gedicht

Es ist schier unglaublich, was ich schon alles werden wollte und nicht geworden bin. Es ist aber auch unglaublich, was ich trotzdem, nebenbei, fast aus Versehen bin.

Ein Kind mit großen Augen. Eine Erwachsene Frau mit Hüften. Ein Schmetterling und eine Fliege. Eine doofe Katze, die ganz anders ist als die üblichen Diven.

Eine Dichterin, Denkerin und Philosophin. Sprunghaft, wechselhaft und manchmal auch echt ekelhaft. Rasender Wüterich und handzahmes Lämmchen.

Je nachdem, welchen Knopf du drückst. Dieses Hoch nach einem Tief. Diese Wellen. Elektromagnetisch, statisch, dynamisch. Egozentrisch und selbstverliebt. Gefolgt von Hass und deinem Seitenhieb.  Moment Gedicht weiterlesen

Die Flut der Zeiten und Bilder

Gehetzt, verpetzt, benetzt, zersetzt.

Schon wieder so viel kassiert und doch nichts passiert.

In mir, bewegen sich ständig tausende von Stimmen.

Doch außen, da scheint es, wollen sie sich einfach nicht besinnen.

Berlin, Leipzig, Hamburg und Berlin.

Rostock, Köln, Overath, Schwerin.

Ich hab viel zu viel mal wieder im Sinn.

Verletze die Leute, die mich nicht verstehen.

Verdränge die Kälte, in meinem System.

Wie schön wär es doch, ein zu Hause zu haben.

Und zwar eines in mir und nicht im Kriegsgraben.

Naja…. so ist es. Karneval steht vor der Tür.

Verkriech mich dann lieber mal wieder im hier.

Ei ei ei . Au au au …. so viel Dummheit tut weh.  Die Flut der Zeiten und Bilder weiterlesen

Zwischen den Jahren

Ruhiges Hinterland, schöne Landschaften. Bei nasser Kälte.

Schon wieder Weihnachten, schon wieder älter.

Entwicklungen, Entzückungen, alte Freunde und Bier.

Ich kann mich nicht beschweren. Mir geht es ok.

Besser geht immer, aber viel schlechter auch.

Ich bete und hoffe, dass das Ende sich noch zieht.

Hab mich derweil mal wieder verliebt.

Mein bürgerliches Korsett noch nicht abgelegt.

Die Freiheit zu riechen, reicht als Illusion.

Träume vergießen, versanden und finden mich schon.

Innere Leere, geistiger Umnachtung.

Schatten und Licht, respektlose Achtung.

Na bitte. es passt schon.