

Nachdem ich mir am ersten Tag die Stadt von nem Tuk Tuk Fahrer hab zeigen lassen und ich einen Überblick hatte, hatte ich genug Mumm mir die Stadt auf dem Fahrrad anzugucken. Für 2 $ bekam ich ein schrottiges Ding, aber für die kleine Stadt hat es gereicht.

War zuerst etwas im Pool eines befreundeten Partner Hostels. Mad Monkey. Das ist wohl eine Kette, die überall in Kambodscha Hostels hat. Gehört einem Wessie, der seinen Mitarbeitern allerdings eine verhältnismäßig gute Beschäftigung und Bezahlung bieten kann.

Einem der Mädchen aus meinem Hostel gefiel nicht, dass man meinen Bauch sehen konnte und zeigte mir, wie ich es zu tragen habe. Seltsame Situation^^ Danach hatte ich auch nicht mehr an und sobald ich mich bewegte, sah ich genauso aus wie sonst.

In Kambodscha sind sie allerdings nicht ganz so krass religiös, wie in Thailand. Man sieht auch nicht überall Bilder des Königs und muss nicht zwei Mal am Tag die Nationalhymne singen.

Ich mochte die Stadt. Nachtmärkte, nette Menschen auch unter den Touris und noch nettere Mitarbeiter. Leckeres, preiswertes Essen, wenn man nicht gerade im Hostel isst. Die Touri-Restaurants sind alle ziemlich teuer. Ähnlich wie in Europa die Preise.
Witzig… 
Schrift an einem Tempel
Eingelegte Oliven
Kein Alkohol, sondern Benzin für die Motobikes…

Es ist krass, wie sehr die Kontraste zwischen reich und arm hier aufeinanderprallen. Neben Luxushütten für reiche Wessies wohnen bitterarme Arbeiter unter Holzbehausungen…

Und beim Anblick der verschmutzten Natur, musste ich weinen…
Ansonsten ist es faszinierend zu sehen, wie einfach, simpel und funktional man leben kann. Auch ohne Luxus scheint es den Menschen besser zu gehen, als so manchem Wessie bei uns mit seinen 1. Welt Problemen.



Mit Händen und Füßen und etwas Englisch und Geduld, kommt man schnell mit den Einheimischen in Kontakt.

Nach fast einer Woche dort, wurd es Zeit weiter zu ziehen. Nächstes Ziel war Sihanoukville. Von dort aus wollte ich weiter nach Koh Rong, eine Insel mit vielen Touristen, aber es kam dann doch ganz anders…