
Aus irgendwelchen Gründen wollte ich weiter ziehen und nicht mehr in den Norden von Thailand oder nach Laos, was mein ursprünglicher Plan war. Also bin ich nach Siem Reap/ Kambodscha geflogen.


Blöderweise hab ich den Tag vorher auf dem Nachtmarkt in Krabi Sushi und Salat gegessen, was mich den ersten Tag etwas aus der Bahn warf. Aber nach einer Radikalkur aus Cola, Wasser und 25g Pringels und viel schlafen und zwischendurch aufs Klo rennen, ging es mir wieder super gut.



Wie in Bangkok bin ich einfach drauf los. Hab mich von nem TukTuk Fahrer durch die Gegend fahren lassen, wobei ich vorher etwas verhandeln musste. Man wird echt überall abgezogen. Im Vergleich zu den Einheimischen verlangen sie automatisch das dreifache von den Touristen. Aber die Fahrt war super und der Typ auch.

Abends hab ich mir ne Show eines Kambodschanischen Zirkus angeguckt. Hab echt mehr erwartet. War ziemlich dämlich und sexistisch die Geschichte bzw wie sie es dargestellt haben. Es ging um die Geister, die den Männern Angst machen und die bekämpft werden müssen. Und sie wollten den Lehrer fragen, wie man diese bekämpft. Der Lehrer tauchte nie auf und am Ende war doch alles ein Traum. Die Akrobaten waren allerdings sehr gut und von deren artistischen Darbietungen hatte ich großen Respekt.



Danach war ich mit einem Banker aus der Schweiz, der gerade in Singapur arbeitet, etwas (4 Magaritas verschiedenster Sorten^^) trinken. Er hat mich eingeladen und ich hab ihm erzählt, dass wir viele Revolutionen und gute Menschen mit viel Geld brauchen.

War ein guter Anfang, trotz teurem Touristenprogramm^^

Das Hostel in dem ich mich einen Tag lang erholte und weiter vier Nächte blieb, war auch super. 6 $ die Nacht, ein süßer Barboy und viele lächelnde dort arbeitende Mädchen. Naga Ankor Hostel. Das Essen war gut, aber teuer. 6 $ für nen Burger. Das Bier kostete 1 $.

Generell ist es etwas verwirrend, wie die Menschen in Kambodscha zahlen. Eine Mischung aus Riel und Doller. 1 $ sind 4000 Riel. Münzen gibt es im Prinzip nicht. Ich brauchte auch ein paar Tage, um die Kambodschaner nicht Thais zu nennen, wenn ich über sie redete oder mit ihnen.

Und ich gab mir Mühe Danke, Hallo und Tschüss zu lernen. Aber in Kombinatiom mit meinem allgemeinem Unwohlsein im Bauch und den immer wieder neuen Eindrücken, gar nich so leicht.