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Postmoderne Melancholie

Losgelöst und abgelassen, 

im Frühjahr auf den Dachterrassen.

Wiederkäuend, entzwei geflickt,

der letzte Buddha ausgetickt. 

So stehen wir da , unwissend senil

hochmütig abgetrennt vom richtigen Spiel.

Mit Haaren auf den Zähnen und Feuer in der Brust. 

Zersplitterte Liebe, aber selten Verlust.

Erhängte Marionetten im Kinderzimmer.

Viel lieber einen zu wenig, als niemals mehr da. 

Alles im Eimer –  ohne den Klempner

und wieder ein überteuerter Elektroniker.

 

 

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Gedicht – über mich

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Ich sauge, ich fliege, ich sterbe – und steh wieder auf.

Ich reproduziere und parodiere, bin zuweilen aber -Ich auch.

Ich gebe wider und interpretiere auf meine ganz eigene Art.

Oft scheint es seltsam, mitunter grotesk. IMG_3624

Verwirrend, beängstigend- und doch niemals schlecht.

Ich spiegele und projeziere, wie ein Filmprojektor.

Alles, was ich fühle- hilft dem Zoodirektor.

Alles falsch in deinen Augen. Nicht so wichtig, wie es scheint.IMG_3623

Ich kann mir nicht helfen- auf ewig verkeimt.

Vielleicht bringt’s mich weiter, vielleicht aber auch nicht.

Geh ich ins draußen, meine heile Welt zusammenbricht.

Ich würde gern als ungeschriebenes Blatt.

Im hier und JETZT von vorn anfangen. IMG_3626

Mitgegangen. Abgehangen.

  • von vorn anfangen. IMG_3622PEACE.

 

Kleine unbedeutende Würmchen…

Kleine unbedeutende Würmchen, die sich aufspielen wie eingebildete Fürsten. Nichts! geleistet, nichts GETAN außer Geld ausgeben und Auto gefahr’n. IMG_3332Ekelhaftes asoziales umgeben vom Dunst des schönen Scheins. Seriös gekleidet, rhetorisch perfekt, machen sie jeden Fakt zum gespött. IMG_3329 IMG_3331

Die neuen Götter, das sind wir selbst. Nur unendlich beschissen unser wandeln mit der Welt.

Hätten wir Gott mal besser noch nicht getötet. Nun ist es der Teufel, der in uns allen wütet.

Wie kommen wir das raus? Inquisition? Konsequenterweise durch Buddhas Sohn. IMG_3333

Der Zeit beim Sterben zuschauen.

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Das Vermächtnis der Pflanzen.

Manchmal wär ich gern eine Katze.

Elefanten gehören nicht in den Zoo.

Zeit und Raum sind sehr begrenzt.

Die Schranken sind in unserem Kopf.

Die Freiheit ist keine Illusion.

Nur eine schwierige Aufgabe.

Sie beginnt bei dir im Kopf.

Alles entsteht im Kopf.

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Doch der ist all zu begrenzt.

Viel zu begrenzt, um irgendwas zu wissen.

Doch es wär mal an der Zeit.

Das verborgene Wissen in uns wieder zu entdecken.

Harmonie, Balance, Gleichgewicht.

Liebe, Zufriedenheit, Glück.

Der Dämon westliche Zivilisation.

Die Krankheit Kapitalismus.

Verklärte Träume von vergangenen Utopien.

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