Die Zeit rast mal wieder viel zu sehr, es gibt so viel zu gucken und erleben, dass ich kaum hinterherkomme mit den Bildern und Berichten…

Bangkok war einfach überwältigend. Alles anders. Aber vieles auch genauso wie in Deutschland. Der Kapitalismus und unsere Zivilisation machen einfach vor Nichts und Niemandem halt. Auch hier Brainwash überall. Glaub an den König und fühl dich frei beim Shoppen…

Mit der Hygiene und der Sicherheit haben es die Thais nicht so, aber das hat mich absolut nicht gestört. Kam mir bekannt vor. Besuche ja gerne Orte, die nur das Nötigste brauchen.

Am ersten Abend habe ich direkt nette Leute und Backpacker kennengelernt und mit denen bis morgens um 4:00 diskutiert. Darunter waren Tchechen, ein Mazedonier und Kanadier.


Am geilsten find ich die abenteuerlichen Elektroleitungen überall.

Am zweiten Tag bin ich nur ziellos umher gelaufen und hab gar nicht genug kriegen können. Wollte eigentlich nur kurz ne Apotheke suchen, bin dann aber bis morgens um 3:00 unterwegs gewesen. Hab nen super süßen schwulen Thai kennengelernt und mit dem musst ich natürlich auch in die größte Schwulendisko ^^ Alles in allem einfach abgefahren.

Das typische Touriprogramm musst ich mir nicht geben, dafür war ich im neuen Star Wars. Ich hab noch nie so eine riesige Einkaufsmall gesehen und hätte mich ohne meine Begleitung auch hoffnungslos verirrt in dem Ding.



Einen Abend hab ich mir auch ne Pizza gegönnt und alles, was das Straßenfutter so zu bieten hatte. Teilweise eklelig, aber meistens einfach geil. Dinge, die ich noch nie gesehen und geschmeckt hab. Und alles um die 3-8 Euro. Auch Gerichte im Restaurant bekommt man für 200 Baht (ca 5 Euro). 

Schrecklich fand ich nach einiger Zeit, dass man von jedem angequatscht wird, ob man mit dem Tuk Tuk irgendwohin will und die Tatsache, dass sie Vögel in viel zu kleinen Käfigen halten. 
Total irritiert war ich, als wir im Kino alle aufstehen mussten um den König und seine Königlichen Köter zu huldigen. Diese Kombination aus kapitalistischer (vermeintlich freier) Konsumgesellschaft und traditionellem Oligarchat war doch recht seltsam.

Überall sieht man kleine Tempel und Geisterhäuschen oder Bäume, an die sie Opfergaben binden bzw stellen. Blumen, Getränke und Obst. Auch einen Vogelkäfig zu kaufen und ihn frei zu lassen soll eine gute Tat sein. Ich muss mich immer noch dran gewöhnen die Schuhe auszuziehen und in buddhistischen Anlagen nicht zu viel Haut zu zeigen.


Sieht aus wie Müll, sind aber Opfergaben an nem Baum.


Abschied nach vier turbulenten Tagen in Bangkok… 
Weiter ging’s morgens um 04:00 nach Krabi!!!