… ist wie seinem Kind ins Gesicht zu schreien, dass man es liebt. Macht irgendwie keinen Sinn.
Denn man spricht dieselbe Sprache wie, die die man bekämpfen will und bedient negative Ressentiments, die ich als wirklicher Menschenfreund längst überwunden haben will.

Es ist richtig der AfD etwas entgegen zu setzen, doch macht es das Problem, durch die Art und Weise, wie das seitens der radikalen Linken und Medien seit Jahren geschieht, nur schlimmer.
Hass mit Hass zu begegnen ist kontraproduktiv und führt nicht zu Frieden. Menschen zu dämonisieren und alle AfD Leute über einen Kamm zu scheren, spielt ihnen nur in die Hände.
Wenn wir alle kategorisch ausschließen, die die gewählt haben oder gut finden, kann man die nicht vom Gegenteil überzeugen.
Wenn man nicht mehr miteinander redet, wird es niemals Frieden geben.
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Was hilft, sind ernsthafte konstruktive Debatten darüber, wie wir alle (!!!) auf diesem einen Planeten leben können. Leider sind wir noch nicht so weit, uns auf einen anderen verziehen zu können.
Aber vorher wäre es nötig ein paar Einsichten zu haben, sonst erübrigt sich jede Diskussion von vornherein.
Einsicht Nummer eins: Meine Denkweise ist nicht die einzig richtige.
Einsicht Nummer zwei: Es gibt keinen Feind.
Einsicht Nummer drei: Die Erde ist keine Scheibe.
Einsicht Nummer vier: Es gibt keine Verschwörung oder dunklen Mächte. Wir sind es, die den Planeten gestalten und mit unserem täglichen Handeln beeinflussen.
Einsicht Nummer fünf: Allein sind wir machtlos gegenüber dem Kapitalgebenden Banken und lenkenden Kräften. Solidarität wär mal angesagt.
Einsicht Nummer Sechs: Menschen sind es wert. Es gibt eine Würde, die Unantastbar ist. Wir müssen sie nur wieder entdecken.

(Ein paar mehr Einsichten tun sicher jedem auch gut, wie…. deine Familie musst du dir anschauen, um zu wissen wo du herkommst. Oder du bekommst, was du verdienst. Nicht, alles, was du erhoffst, wirst du bekommen, ohne Grund. Einfach so. Niemand hat es auf dich abgesehen. Wir alle sind Opfer. Da gibt es keine Unterschiede. Man kann Leid nicht mit Leid aufwiegen.)
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Jede Unmenschlichkeit, egal aus welchen Gründen, verbietet sich von selbst. Und so auch der Hass auf Nazis, Kopftuchträger oder Politiker jeder Art, Das sind alles nur dumme ungeliebte und vielleicht etwas bessesene Menschen. Kein Grund um sie zu hassen.
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Toll finden muss ich die deswegen trotzdem nicht und laut gegen AFD und Konsorten zu demonstrieren halte ich auch für wichtig. Es kommt nur darauf an, mit welcher Grundeinstellung man das tut und dabei nett und respektvoll der vermeintlich „schlechten“ Seite begegnet.
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Am Ende glaube ich fest daran, dass uns Menschen alle was verbindet. Das ist uns abhanden gekommen, im Konkurrenzkampf der freien Märkte und unsicherer Zukunftsperspektiven. Ich glaube nicht das Hobbs’sche Märchen. Es gibt auch andere Geschichten, die davon erzählen, wie groß und gütig Menschen sind oder waren. Diese müssen sich nur mal wieder durchsetzen und alles beginnt bei uns im Kopf.







Wenn ich sauer bin, dann hasse ich schnell alles und jeden um mich herum. Meine Psychotante meint, ich müsse meinen Kampfmodus verlassen. Nagut. Probier ich mal. Vielleicht nicht ganz so arrogant und besserwisserisch zu sein? ODER








nicht sagen, dass alles schlimm ist. Es ist nur schlimmer als vor ein paar Jahren. Das ist beängstigend, zumal es unsere Politik einen feuchten Kehricht interessiert, dass die Leute mehr und mehr verblöden und verarmen.















Und wie bekomme ich meine Zeit dazwischen verschwendet?? Als erstes lass ich den Fernseher aus, schau ich aus dem Fenster. Sehe grüne Bäume und Sonne. Dann mache ich Musik oder Fotos. Tausche mich mit anderen aus. Ärgere und provoziere sie. Das ist Demokratie. Nervig, aber notwendig.
Ich bin kaum zurück und will schon wieder weg. Ich bin überall und immer nirgends gleichzeitig.
Immer zuverlässig verbindlich unverbindlich.