Archiv der Kategorie: Reiselogbuch

Respect Existence or Expect Resitance!

So. Here we are again. Full of Energy. A bit Hope and lots of Anger.

I believe, that we need to stop big companies, politics or ourselves to destroy everything. But how. I can not force anybody to do something. But I wish I could.

 

We need to fight. Our demons. AND the capital.

AND to forgive each other, and believe in a better world.
Without believing, you just can bury yourself right now.

Without talking to the enemies, trying to tell them what we think, we can just grab the weapons immediately and kill everybody.

PEACE.?!!

But how we can talk to our enemies, when we can not even talk to our friends and family? How can we listen?

Where shall we beginn. Change is not possible without changing.
Maybe just begin, right here. Listen and watch.

So. He we go again. Rock around the clock. Time is running. Things are changing. We have to move on. And on and on and on.

I believe in balance, love and really hope that I never have to use a gun.

 

 

 

 

 

Zwischen den Welten und Jahreszeiten

… Paralleluniversen, Parallelgesellschaften, Konservative, Rebellen, Demokraten, Nazis und Anarchisten. Und die Frauen natürlich.

Ich muss mich aufspalten, ich muss mich abspalten, abgrenzen und wieder verschmelzen. 

Mit dem Tisch, dem Tageslichtprojektor, dem Duschvorhang oder der Waschmaschine. 

Auf der Lauer, mit bebender Brust und viel zu viel Lust. Was kommt worauf, woran und überhaupt wie an? 

…Parallele Wärmestrahlung, Granatapfelschäler und schwer leserliche Zeichen. Symbole. Wann überhaupt und wer versteht das schon? 

Semiotische Halbwahrheiten, und viel zu lange Garzeiten. 

Verfickte, rasende Zeit und viel zu wenig Geld. Und immer wieder der nervende Anti-Held.

Weder hier noch dort, immer mittendrin, dann nur dabei. Arbeiten und Rollenverkäufe, Weihnachtsmärkte und skurrile Bräuche. 

Jo. So läuft das. Es ist Herbst schon wieder…

Back to normal? Back to life.

I dont really know, what normal life means for me. When I am busy propably… Right know, I am trying to figure out, what belongs to my normal life, and what not. That is difficult. In fact, I hate any kind of „normal“, what ever that means. Normal sounds boring. But sometimes I need some boreness, just to calm down and to overthink.

What is happening here? What do I really need? What do I want? Time is short and I definetly want too much. So I have to sort out from time to time. I can not be everywhere. I have to focus. And when I want to focus on more, I need to live with the fact, that it wont become that great. But this is how life goes. We only have 100% that we can split somehow.

Right know I am just happy. Satisfied in a way. Even when I look at the news. But I feel that I have some place inside me. And in cologne. In this world. I have a right to be and to exist. And I try my best. I am selfish, arrogant, hard and emotional. But what the fuck. I am ok.

I love my life. My normal and my unnormal one.

I have so much good, nice and lovely people in my life, that makes me feel like that. I experience so much power. We have the power to change this world. When we believe and support each other.

PEOPLE HAVE THE POWER: not money, governments or companies.

 

Klimalügen und wandelnder Wahnsinn

RWE macht sich gerade bereit den Hambacher Forst vorzeitig räumen zu lassen. Mit einem massenhaften Polizeieinsatz kann das gelingen. Wenn dieser Staat will, kann er jeden bezwingen. Doch was das alles mit Recht und Gerechtigkeit zu tun hat ist mir mehr als unklar. Wollen wir so weiter machen wie bisher, sehe ich schwarz für zukünftige Generationen, dann haben sich die Debatten über eventuelle Renten im bestenfall erledigt.

Wie kann man nicht verstehen, dass wir so nicht mehr weiterleben können? Es wird immer damit argumentiert, dass man den Stromverbrauch ausgleichen muss. Nein, das ist falsch. Unsere Nation ist keine Industrienation mehr. Wir müssen es einfach irgendwie schaffen, viel viel viel weniger Strom zu verbrauchen. Das ist der einzige Weg. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem wir nicht mehr weiter wachsen dürfen.

Das Problem ist, dass viele Länder noch lange nicht auf dem Standard sind, wie wir es sind und es ist nur fair und gerecht, es diesen Ländern auch zu ermöglichen. Wir haben allen Luxus, auch die Ärmsten, den sich Milliarden Menschen nur erträumen. In einer globalisierten Welt, müssen wir den ersten Schritt zurück machen, dh die, die ganz vorne sind. Wenn wir in 20 Jahren noch auf diesem Planeten leben möchten.

Es entzieht sich mir jeder Logik, wie Leute immer noch nicht raffen, dass es allerhöchste Zeit ist, was zu ändern. Diese Gelabere von Klimalügen und Eiszeiten, die es bald wieder geben soll, kann ich nicht mehr hören. Selbst wenn es keinen menschgemachten Klimawandel geben sollte, müssen wir uns doch mal überlegen, wie wir mit 7 Milliarden auf diesem Planeten leben wollen. So, wie wir hier? Das geht nicht. Wir ersticken an Plastik, Glyphosat und Pestiziden…. Und unser Staat? Schützt RWE. Kriminalisiert Umweltaktivist*innen und hat keinerlei Zukunftsvisionen anzubieten. Es ist traurig. Einfach nur traurig.

Ich entschuldige mich schonmal bei allen nachfolgenden Generationen, dass ich mich nicht selbst an einen Baum ketten konnte. Ich bin zu egoistisch veranlagt und mir ist es mittlerweile egal. Ich hab resigniert. Aber ich bete dafür, dass es viele, viele Menschen gibt, die sich die Tage im Hambacher Forst einfinden und für eine / unsere Zukunft kämpfen. Ich kann leider nur aus der Entfernung und in Gedanken dabei sein, so wie die meisten in dieser „Keine Zeit zum Leben“ Gesellschaft.

Die wenigen hundert Aktivist*innen, die auf ihre eigenen persönlichen Ziele scheißen und ihre gesamte freie Zeit dafür aufbringen, diesen Wald zu retten sind in meinen Augen Helden. Und davon braucht die Welt heute mehr denn je. Bei all den Apokalypsen überall, brauchen wir Leute, die an das gute glauben und dafür kämpfen.

Es ist schon wahnsinnig genug, dass die Leute zu einem antifaschistischen Partisanenlied tanzen und gleichzeitig wollen, dass die Grenzen dicht gemacht werden. Partisanen kämpften damals gegen den Faschismus in Italien, für die Freiheit und das schließt in meiner Theorie jeden mit ein. Nun erzählt RWE, man brauche die Braunkohle, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, was so viel heißt wie, Versorgung mit dem größten Luxus bis in den baldigen Tod. Juchuu. Ich hätte lieber Stromausfall als bald kein Leben mehr auf der Erde. Und es ist Quatsch, dass wir ohne Strom nicht leben können. Die menschliche Rasse, so sehr ich das Wort hasse, konnte Millionen von Jahren ohne Strom leben.

Seit knapp 200 Jahren soll das auf einmal nicht mehr gehen??
Denkt ma nach Leute…. was brauchen wir denn wirklich zum Leben?