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Flucht nach vorn

Die Zeit verfliegt, doch ich brauche viel mehr davon.

Fliegen und Bienen kommen vielleicht gerade so davon.

Robotermenschen und Nachtarbeiter

verletzendes Tempo und Gastarbeiter.

Nur noch diesen einen Tag überstehen –

und dann den nächsten. Viel weiter kann

doch niemand in die Zukunft mehr sehen.

Berlin gestreift, Köln noch immer nicht verlassen.

So sitz ich im Regen, die Kindheitsbilder verblassen.

Was ist real. Ich bau mir doch die Welt.

So wie sie mir eben gar nicht gefällt.

Wie können wir loslassen von etwas, das uns besitzt?

Wie kann ich vergeben, jemandem der mich verletzt?

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Sind wir noch zu retten?

Wir würden bald die Welt bewegen

und uns den Gesetzen entheben.

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Wir würden bald die Welt verändern

Und über rosarote Wolken schlendern.

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Wir würden bald die Welt auch retten

Und alle befreien von ihren Ketten

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Wir würden bald die Welt bewegen

Und nur noch eigene Gärten pflegen

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Doch zu krank die menschliche Psyche.

Zu schwach der innere Kampfesgeist.

Zu ängstlich im HIER und JETZT zu versagen.

Zu eingebildet, um andere Wahrheiten zu ertragen.