Endlich da…

… am anderen Ende der Welt. Nach einem stressigen Flug mit Umstieg in Kuala Lumpur, kamen wir mit 1 Stunde Verspätung endlich in Sydney an. Alledings ohne unser Gepäck. Gut, dass wir das nötigste im Handgepäck hatten.

Time to relax
Time to relax

Wir wohnen in einem an Harry-Potter-errinnerndem alten Hotel, welches zur Uni gehört. Hier arbeiten viele Studenten, die  im Gegenzug kostenlos im Hotel wohnen können. Der Kontakt zu anderen Hotelgästen und Reisenden kommt hier super schnell zu Stande. Egal wo man ist, man wird immer freundlich begrüßt und gefragt, wie es einem geht. Und mensch hat das Gefühl, die Frage ehrlich beantworten zu können.

Nach 5 Tagen kannte ich bald die Hälfte der hier arbeitenden Studenten.  Was praktisch ist, da man die Aufenthaltsräume dann auch nach den offziellen Öffnungszeiten noch nutzen kann.

Abends holten Papa und der Freund meiner Schwester unser Gepäck vom Flughafen ab, welches dann mit nur 8 h Verspätung endlich ankam.

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Die Natur auf dem Gelände
Die Natur auf dem Gelände

Der erste Eindruck von Australien war sehr positiv. Die Menschen sind entspannt und mega freundlich. Selbst die Menschen an der Passkontrolle hatten Spaß und lächelten jeden Ankömmling nett und breit an. Small talk gehört hier zum guten Ton. Mensch fühlt sich hier echt willkommen. Leider war das Wetter die ersten Tage eher bescheiden. Und es bleibt wechselhaft…

King St.
King St. Einkaufsstraße in Newtown (Sydney)

 

 

 

 

 

 

Bei einer Runde durch das Viertel hab ich viele mir zusagende Motive entdeckt 🙂

Working people have the power!
Working people have the power!
der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen
der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen
abgeblätterte Farbe
abgeblätterte Farbe

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Die Häsuer in unserem Viertel sind niedlich und die Vorgärten etwas chaotisch. Man sieht und hört auch viele Straßenmusiker, welche im Gegensatz zu denen aus Hong Kong, diesen Namen auch verdienen. In Hong Kong gab es nur eine einzige Brücke, auf der sich gefühlt alles an Bettlern und Krüppeln tummelte, die versuchten Musik zu machen.  Ein eher trauriger Anblick…

Zwischen zwei Häusern
Zwischen zwei Häusern
Ein "Vorgarten" ^^
Ein „Vorgarten“ ^^

Nicht, dass es hier keine Bettler gäbe. Auch hier fordert der Kapitalismus seine Opfer und die Menschen sind auf die Güte der Touristen angewiesen.  Aber alles in allem gefällt es mir sehr gut hier…

Was hier auch anders ist, ist der Umgang mit Alkohol und Tabak.

Es sehr schwer und teuer Alkohol zu bekommen. Ich vermisse die Kölner Büdchen. Nicht unbedingt das Kölsch, aber die Tatsache, dass man rund um die Uhr gutes kaltes Pils bekommt. Der billigste Wein kostet hier 8 Doller. Tabak ist hier genauso ungern gesehen. Man darf fast nirgends rauchen und 50g kosten mal schnell 50 Australische Doller. Generell ist hier alles ziemlich teuer, was unter anderem auch an einem Mindestlohn von 21 Doller liegen könnte 😉

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