Action, Natur und ein bisschen Kultur sollten erstmal reichen. Wir wollten nach dem letzten Marsch durch den Jungle und nach der Rückfahrt zum Hostel direkt weiter nach Koh Payam. Eine Insel auch irgendwo in Thailand. Die ähneln sich alle etwas. Es gibt welche mit mehr Party und Touris und welche mit weniger. Ich hatte keine Ahnung mal wieder, aber vollstes Vertrauen 🙂

Die super engengierte Chefin der „Jungke Huts“ erklärte und verkaufte uns die Tickets dahin. Also erstmal bis Ranon. Ein kleines Städtchen an der Küste. Von da aus sollten Boote auf die Insel fahren.


Der Mini-Vanfahrer raste in nem Affenzahn und mit gewagten Überholmanövern über die .. naja Straßen 🙂 Obwohl die echt noch gut waren, wie ich später noch erfahren durfte…Der Fahrer allerdings war echt n bissel angepisst. Er ermahnte uns immer in recht rauem Ton, wenn unsere Füße höher als seine Buddha Statue waren. Aber sonst kam keine Regung. Stopp hat er auch nur für sich gemacht. Ist einfach angehalten irgendwo am Straßenrand, raus zum pissen und wieder ins Auto. Dabei mussten wir alle wie sau^^. Sind dann einfach auch rausgehüpft und haben ins Gebüsch gemacht. 
Trotz allem Rasen kamen wir doch ne Stunde zu spät und ein privat Boot war uns zu teuer. Wurden dann direkt von nem Tuk Tuk Fagrer eingesammelt und zu einem kleinem Cafe gefahren, Wir wollten gerne drei Räume a zwei Personen. Es hieß, wir hätten auch Bad und WC. Fpr 200 Baht pro Mensch. Haben erstmal was gefuttert und dann alles bezahlt. Als wir dann in unsere Zimmer wollten, stellte sich heraus, dass wir zu sechst bei denen im Wohnzimmer auf der Erde schlafen sollten. Protest, Diskussion. 100 Baht pP. Nagut.
Sonst komisch die Stadt. Ruhig und dunkel. Viele reudige Hunde. Egal, Bierchen, Papaya Salat und eine Romme Party. Um sechs Uhr früh dann mit dem SpeedBoat rüber nach Koh Payam…

Und hier?! Chillen, einkaufen, fressen, Tattoo stechen (nich für mich), Cocktail, Shakes, schlafen, schwimmen, rumhängen…

Haben uns auch Mopeds ausgeliehen und die Insel damit erkundet. Bei drei Straßen geht das relativ schnell. Ich musste es natürlich wieder wissen und bin 30 Minuten, nachdem ich es ausgeliehen hab, schön hingefallen. Gab aber nur ein paar Kratzer und am Moped war auch nichts zu sehen- Gott sei Dank, oder wem auch immer. Line blieb auch unversehrt^^ Also ich kann es nicht.


Leben wie die Könige… und schon wieder an nem super schönen Ort dieser Erde, für eine Kleinigkeit eigentlich an Geld. Aber diesen Luxus gab es wieder nur für „Wessies“. Deutsche, Amis, Canadier, Franzosen, Briten, Russen… Die Einheimischen können von so etwas wie Urlaub nur träumen und hoffen, dass sie im nächsten Leben, als jemand mit ner Menge Geld oder in einem Industrieland von gebildeten Eltern geboren werden.

…und weil Du Dir dieses Privilegs bewußt bleibst, liebe Tilly, gönne ich Dir diese Zeit von ganzem Herzen. Aber komm‘ irgendwann zurück, Du fehlst hier. <3